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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

Kontakt

Aalto-Theater
Opernplatz 10
D-45128 Essen

Telefon: +49 201 81 22 -200
Fax: tickets@theater-essen.de

Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Aalto-Theater

© Bettina Stöß
Tanz

Relations

Tanz-Triptychon von Jiří Kylián und Johan Inger

Musik von Benjamin Britten, Dirk Haubrich nach Wolfgang Amadeus Mozart, Arvo Pärt, Maurice Ravel

Einen dreiteiligen Tanzabend mit Weltklasse-Choreografien verspricht die zweite Premiere der Spielzeit des Aalto Ballett Essen. In „Relations“ treffen zwei Stücke des tschechischen Star-Choreografen Jiří Kylián auf eine Choreografie des renommierten Schweden Johan Inger. Beide Choreografen, die zu den wichtigsten der Gegenwart gehören, sind mit dem Aalto Ballett Essen eng verbunden: Kylián präsentierte in Essen u. a. seinen gefeierten Abend „Archipel“, Inger begeisterte in der Spielzeit 2024/2025 mit „Carmen“ das Essener Publikum. Die Stücke des Triptychons setzen sich auf unterschiedliche Art und Weise mit Beziehungen auseinander – Beziehungen emotionaler, zwischenmenschlicher, mentaler, körperlicher oder philosophischer Art.

Der erste Teil des Abends, Kyliáns zeitlose Choreografie „Forgotten Land“ (1981) zu Benjamin Brittens eindringlicher „Sinfonia da requiem“, thematisiert auf abstrakte Weise die Beziehung zwischen Mensch und Natur, setzt sich mit geografischen wie auch menschlichen Metamorphosen auseinander.

Kyliáns „Sleepless“ (2004) zur sphärischen und zugleich kraftvollen Komposition von Dirk Haubrich, basierend auf Wolfgang Amadeus Mozarts „Adagio“ für Glasharmonika und Quartett, untersucht die Beziehung zwischen Wachen und Schlafen, die Dimensionen des Unterbewusstseins ans Licht bringt.

Ingers „Walking Mad“ (2001) zu Ravels weltberühmtem „Boléro“ sowie Arvo Pärts puristischer Klavierkomposition „Für Alina“ spürt Beziehungen zwischen Menschen in verschiedenen Formen und Situationen nach. Der Tanz entführt hier auf eine Reise in unser Innerstes, trifft auf Sehnsüchte und Ängste, aber auch die Leichtigkeit des Seins.

„Relations“ ist ein zeitgenössisches Tanz-Triptychon der besonderen Art: Es verbindet klassische mit moderner Tanzsprache und innovativen Balletttechniken, die die Vielseitigkeit der Compagnie am Aalto-Theater herausstellen. „Relations“ ist mal mitreißend und laut, mal still und zerbrechlich. Der Abend lädt ein zum Erleben und Spüren von Beziehungen – zu anderen, zu uns selbst, zum Tanz.

Dramaturgie: Patricia Knebel

Forgotten Land
Choreografie: Jiří Kylián
Bühne und Kostüme: John F. Macfarlane
Licht: Hans-Joachim Haas/Kees Tjebbes

Sleepless
Choreografie / Bühne: Jiří Kylián
Kostüme: Joke Visser
Licht: Kees Tjebbes

Walking Mad
Choreografie / Bühne und Kostüme: Johan Inger
Licht: Erik Berglund

ca. 2 Stunden, inkl. Pause
Altersempfehlung: Empfohlen ab 14 Jahren

Hinweise: Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Bewertungen & Berichte Relations

© Alvise Predieri
Oper

La fanciulla del West

(Das Mädchen aus dem Goldenen Westen)
Oper in drei Akten von Giacomo Puccini

Libretto von Guelfo Civinini und Carlo Zangarini

„Wildwestoper“ mit farbenreicher Musik und Hollywood-Charme

Goldfieber trifft auf Liebesintrige: Im Saloon „Polka“ versammeln sich die Goldgräber und Minnie ist, neben dem Gold, ihr größter Schatz. Als Dick Johnson in ihrem Leben auftaucht, verliebt sie sich sofort in ihn, ohne seine Identität zu kennen: Es handelt sich um den Dieb Ramerrez, der mit seiner Bande das von Minnie bewachte Gold rauben will. Trotzdem ist sie bereit, Johnson bei Gefahr zu beschützen. Ihre Zuneigung weckt die Eifersucht des Sheriffs Rance, der auch um Minnie wirbt. In einem Pokerspiel soll das Schicksal Johnsons entschieden werden …

Nach Vollendung seiner „Butterfly“ war Puccini auf der Suche nach „etwas Neuem, Bewegendem und nie Gesehenem“. Mit „Fanciulla“, deren Geschichte auf den Höhepunkt des Goldrausches in Kalifornien der 1850er Jahre zurückgeht, gelang es ihm tatsächlich etwas Neues zu kreieren: die allererste „Wildwestoper“ der Musikgeschichte, in der amerikanische Idiome, Ragtime und Jazz mit der unverwechselbaren Musiksprache Puccinis kombiniert werden. „‚La fanciulla del West‘ ist mir von allen Opern am besten gelungen“, schrieb er über seine dreiaktige Oper, die 1910 in der Metropolitan Opera ihre glänzende Premiere feierte. Und obwohl „Fanciulla“ die Popularität etwa einer „Tosca“ oder „Bohème“ nie erreichte, ist sie angesichts ihrer einzigartigen, filmischen Ästhetik jenseits der Wildwest-Romantik einer Entdeckung wert. Gerade auf diesen filmischen Aspekt fokussiert sich das Regieteam um Dirk Schmeding, dessen fantasievolle Regiehandschrift sich in seinen Arbeiten unter anderem in der Oper Frankfurt, der Staatsoper Hannover, dem Staatstheater am Gärtnerplatz, dem Luzerner Theater und nun erstmals im Aalto-Theater erkennen lässt.


Musikalische Leitung
Andrea Sanguineti/Tommaso Turchetta
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühne: Ralf Käselau
Kostüme: Julia Rösler
Video: Johannes Kulz
Choreinstudierung: Bernhard Schneider
Dramaturgie: Savina Kationi

In italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln
Empfohlen ab 12 Jahren
Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Bewertungen & Berichte La fanciulla del West

Ballett

Carmen

Ballett in zwei Akten von Johan Inger
Musik von Georges Bizet, Rodion Schtschedrin, Marc Álvarez

Der schwedische Star-Choreograf Johan Inger erzählt in packenden Bildern die Liebestragödie um Carmen.

Carmen, von allen Seiten umschwärmt und begehrt, trifft auf den Soldaten Don José, der ihren Verführungskünsten verfällt und sich rettungslos in sie verliebt. Seine Liebe aber engt sie ein und so gibt sie sich dem nächsten Abenteuer hin, während Josés Eifersucht wächst und unausweichlich ins Verderben führt …

Die Geschichte Carmens, der Titelheldin von Bizets unsterblicher Oper, fasziniert seit Jahrzehnten. Die Fragen, die der Stoff aufwirft, sind vielfältig und bis heute inspiriert die fatale Dreiecksgeschichte Kunstschaffende jeder Gattung. Nach Ben Van Cauwenberghs packender neoklassischer Interpretation erzählt die Compagnie des Aalto Ballett Essen den Mythos der vermeintlichen „femme fatale“ nun in der eindringlichen Choreografie Johan Ingers mit Mitteln des modernen Balletts neu. Der schwedische Star-Choreograf rückt Don José sowie dessen Liebeskummer und krankhafte Obsession für die selbstbestimmte Carmen ins Zentrum des Abends. Erzählt wird die tragische Geschichte von Eifersucht und Mord aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Ein Kind wird unfreiwillig Zeuge und schildert das tödliche Geschehen durch seinen unschuldigen Blick.

2015 feierte Ingers Interpretation mit der Compañía Nacional de Danza in Madrid ihre Uraufführung, ein Jahr später erhielt der Choreograf den renommierten Prix Benois de la Danse für den Abend, der auch musikalisch neue Perspektiven eröffnet: Der Komponist Rodion Schtschedrin nahm 1967 Modernisierungen an Bizets weltbekannten Melodien vor und verarbeitete sie zu seiner beliebten „Carmen-Suite“. Ergänzt werden diese beiden Carmen- Klassiker durch Neukompositionen des Spaniers Marc Álvarez, der mit einer emotionalen Klangsprache in das Innere der Figuren blickt und ein eindrückliches Psychogramm zeichnet.

Mit: Compagnie des Aalto Ballett Essen, Essener Philharmoniker

Musikalische Leitung: Tommaso Turchetta
Choreografie: Johan Inger
Bühne: Curt Wilmer/Leticia Gañán Calvo
Kostüme: David Delfín
Licht: Tom Visser
Dramaturgie: Gregor Acuña-Pohl/Laura Bruckner

1 Stunde, 50 Minuten inkl. einer Pause

Empfohlen ab 16 Jahren
Hinweise: In der Inszenierung kommt es zum Einsatz von Schusswaffen und damit verbundenen Schussgeräuschen.

Einführung 45 Minuten vor jeder Vorstellung

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Bewertungen & Berichte Carmen

Kindertheater

Petro­sinella, lass dein Haar herunter!

Ein Kinderstück von Heribert Feckler und
Marie-Helen Joël

Wer von euch kennt eigentlich Petrosinella? Dieses Märchenwesen, das genau wie Rapunzel kräftige lange Haare besitzt, an denen der Traummann den Turm hinaufklettern kann? Hexe Kleinlaut wollte eigentlich mit ihrem Zauberspruch nur die Petersilie in Omas Küche schneller wachsen lassen. Doch – klex und ex – ehe Petrosinella sich’s versieht, hat sie keine Haare mehr auf dem Kopf und der Prinz vor dem Turm macht ein dummes Gesicht.

Im Rahmen einer Kooperation ist Hexe Kleinlaut u. a. mit „Petrosinella, lass dein Haar herunter!“ auf dem Welterbe Zollverein zu erleben.

Gesang, Erzählung: KS. Marie-Helen Joël/Michael Haag/KS. Christina Clark

ca. 55 Minuten
Altersempfehlung: Empfohlen ab 3 Jahren

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Bewertungen & Berichte Petro­sinella, lass dein Haar herunter!

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Aalto-Theater

Das von dem finnischen Architekten Alvar Aalto entworfene Aalto-Theater mit seinen 1.125 Plätzen beheimatet nicht nur das Aalto-Musiktheater, das Aalto Ballett Essen und die Essener Philharmoniker, es ist auch eine architektonische Sehenswürdigkeit. Alvar Aalto, der wie Gropius, Mies van der Rohe oder Le Corbusier zu den bedeutendsten Repräsentant*innen der Architektur im 20. Jahrhundert zählt, hat hier sein Konzept der „Humanen Architektur“ – deren oberstes Ziel das Wohlbefinden der Menschen innerhalb der Gebäude ist – konsequent vom Grundriss bis zum Portal verwirklicht. Von der FAZ als "vielleicht schönster deutscher Theaterbau nach 1945" bezeichnet, vereint das Haus vollkommene Ästhetik mit hohem Nutzwert.

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Bewertungen & Berichte Aalto-Theater

Aufführungen / Oper Aalto-Theater Essen Essen, Opernplatz 10
Aufführungen / Theater Schauspielhaus Bochum Bochum, Hans-Schalla-Platz
Aufführungen / Show OnTour Musicals
Dinner- & Konzertshow
verschiedene Orte
Ereignisse / Tanz Tanztheater Wuppertal Pina Bausch Wuppertal, Kurt-Drees-Straße 4
Erlebnisse / Musical Chormusical
Judith
Mitsingen beim Chormusical
Aufführungen / Theater Theater im Depot Dortmund Dortmund, Immermannstr. 29
Aufführungen / Varieté Varieté et cetera Bochum Bochum, Herner Str. 299
Aufführungen / Theater Theater Dortmund Dortmund, Theaterkarree 1 -3
Aufführungen / Theater Theater an der Ruhr Mülheim an der Ruhr, Akazienallee 61
Aufführungen / Theater Theater Duisburg Duisburg, Opernplatz
Aufführungen / Theater Ringlokschuppen Ruhr Mülheim an der Ruhr, Am Schloß Broich 38
Aufführungen / Performance Prinz Regent Theater
Do 16.7.2026, 20:00 Uhr
Aufführungen / Theater Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel, Europaplatz 10
Aufführungen / Theater TheaterTotal Bochum, Hunscheidtstr. 154
Aufführungen / Theater Szene 10 - Bühne im Girardet Essen, Girardetstraße 10

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