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Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
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ZURICH TALKS DANCE

Opernhaus Zürich

«Next Steps» – Von neuen Horizonten und der Kunst der Veränderung Die Tanzwelt lebt von ständiger Bewegung, Weiterentwicklung und dem Mut zum Wandel. Unter dem Titel «Next Steps» laden die Gastgeber Michael Küster und Jason Beechey am Donnerstag, 17. September zu einer neuen Ausgabe des Talkformats Zurich Talks Dance ein. Der Abend widmet sich den entscheidenden Transformationsprozessen von Tanzschaffenden – von der Ankunft in einer neuen Compagnie bis hin zum Abschied von der aktiven Bühne. Zu Gast ist die Direktorin des Balletts Zürich, Cathy Marston, die über die anstehende Premiere ihrer Choreografie von Shakespeares «Sommernachtstraum» spricht. Von ihrem persönlichen Neustart in Zürich erzählt die australische Tänzerin Mia Heathcote, die in dieser Spielzeit frisch zum Ensemble gestossen ist. Ihr gegenüber steht der gefeierte Solist Esteban Berlanga, der seine aktive Tanzkarriere beendet und sich neuen künstlerischen Wegen zuwendet. Wie dieser Übergang erfolgreich gestaltet werden kann, beleuchten zwei Experten, die diese berufliche Veränderung selbst durchlaufen haben. Der heute international erfolgreiche Choreograf Ihsan Rustem berichtet von seinem Weg nach der eigenen Tanzkarriere. Der ehemalige Tänzer und Choreograf Oliver Dähler leitet heute die Schweizerische Stiftung für die Umschulung von darstellenden Künstlerinnen und Künstlern (SSUDK). Er gibt wertvolle Einblicke, wie die Stiftung Kunstschaffende bei ihrer beruflichen Neuorientierung aktiv und praxisnah begleitet. Bereichert wird der Talk durch hochkarätige Live-Performances. Gezeigt wird ein Pas de deux aus Cathy Marstons «Ein Sommernachtstraum». Zudem präsentieren Studierende des BA Contemporary Dance eine Arbeit der renommierten Compagnie Linga, und mit «After Glass» ist ein eindrückliches Werk von Ihsan Rustem zu sehen. Ein Abend voller Bewegung, Tiefgang und visionärer Ausblicke. Die Gespräche finden mehrheitlich in englischer Sprache statt.
Forum.Regionum | Gespräch

Gespräch zu Heidi Buchers "Bodyshells"

Museum Haus Konstruktiv

Mayo Bucher und Sabine Schaschl sprechen über Heidi Buchers «Bodyshells». Anschliessend wird das Buchprojekt «Mayo: The Project» vorgestellt.
Forum.Regionum | Gespräch

Pforte

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Mike Müller & Gäst*innen Pförtner Mike Müller hält die Leute auf. Manche kommen an der Pforte vorbei, weil sie nach getaner Arbeit nach Hause möchten. Manche möchten zur Arbeit und nicht aufgehalten werden, andere möchten sich in dem Haus mal umschauen und haben ein paar Fragen. Ganz sicher hat Mike Müller ein paar Fragen an die Menschen, die bei ihm vorbeikommen. Offiziell nennt sich das Talk. An der Pforte nennt man es Gequatsche. Das kann ernsthaft sein, wenn man eine Politikerin fragt, die für das Stadtpräsidium kandidiert, die Gretchenfrage stellt: «Frau Kahriman, nun sag, wie hast du's mit dem Theater?» Ganz sicher nicht stellt der Pförtner diese Frage an Karin Pfammatter, Ensemblemitglied am Schauspielhaus. Mit ihr entspannt sich wahrscheinlich ein Gespräch über einen Fetisch aus der damaligen Jugendzeit. So viel sei hier verraten: Das Ausserschweizer Grüezi Mike Müller fuhr als Jugendlicher den gleichen Ski wie die Abfahrtskanone Karin Pfammatter: Blizzard, und zwar deutsch ausgesprochen. Und dann sind noch zwei Oberwinterthurer, die einen sehr erfolgreichen Podcast machen «für Leute, deren Namen im Word rot unterstrichen sind". Yoldaş Gündoğdu und Serhat Koca sind «Kurds & Bündig» und Mike Müller weiss nicht, ob er sie als oberwinterthurer Kurden oder kurdische Oberwinterthurer begrüssen soll oder ob das vielleicht gar nicht so eine Rolle spielt. Yoldaş und Sero wollen zur Intendanz und haben grosses vor. Das jedenfalls glaubt der Pförtner. Die PFORTE beginnt um 20 Uhr und dauert nicht länger als ein schlechtes B-Movie. Es gibt keine Pause, aber danach kühle Getränke zu guten Preisen.
Forum.Regionum | Gottesdienst

Ökum. Pfingstgottesdienst mit blues’n’classic (CH)

Bluesfestival Baden

Mitwirkende Richard Koechli & Blue Roots Company: Richard Koechli, Gesang / Gitarre Fausto Medici, Schlagzeug / Perkussion Michael Dolmetsch, Keyboard Heini Heitz, Gitarre David Zopfi, Bass Dani Lauk, Mundharmonika / Akkordeon Mitwirkende argovia philharmonic strings: Stefan Glaus, Violine Susanne Dubach, Violine Andreas Fischer, Viola Nico Prinz, Violoncello Pfingstgottesdienst mit musikalischer Einlage von blues’n’classic blues’n’classic ist ein in der Schweiz einzigartiges Projekt, das durch das Bluesfestival Baden und argovia philharmonic ins Leben gerufen wurde. Hier stehen Richard Koechli & Blue Roots Company gemeinsam mit den argovia philharmonic strings auf der Bühne. Während Bluesmusiker*innen üblicherweise von der Freiheit der Improvisation leben, folgen klassische Musiker*innen den Noten meist genau. Die Spannung entsteht aus der Kombination von spontaner Kreativität und dirigiertem Spiel. Der Bluesmusiker Richard Koechli begleitet beide Welten als Konzertmeister und baut den musikalischen Spannungsbogen bis zum Höhepunkt auf. Loslassen und einfügen, aufeinander zugehen und zuhören. Hier können sich beide Welten gegenseitig bestärken, hier kommt die Harmonie ins Spiel. www.richardkoechli.ch Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Disput(N)ation 2026: www.disputnation.ch Gratisveranstaltung
Forum.Regionum | Gespräch

Schafft sich die Demokratie selbst ab?

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

In den Vereinigten Staaten sägt Donald Trump mit seinem Team täglich an demokratischen Errungenschaften; er versucht, die Gewaltenteilung auszuhebeln, und die Macht nutzt erm, um sich zu bereichern. Wie resilient sind die Institutionen der liberalen US-amerikanischen Demokratie? Wie standhaft bleiben sie? Und werden sie sich dereinst wieder erholen können? Besonders diese letzte Frage stellt sich auch mit Blick auf die 1923 als demokratische Republik gegründete Türkei: nach bald 25 Jahren Autokratisierung unter Erdoğan liegt die Wirtschaft am Boden, sind die wichtigsten Denker*innen entweder im Gefängnis oder im Exil und ist ein Grossteil der politischen Gegner aller Kraft beraubt. In Polen dagegen läuft der Versuch, nach den Bulldozer-Jahren der PIS-Regierung zum Liberalismus zurückzufinden – mit etlichen Fragezeichen zur Sozialverträglichkeit, zur Kohäsion in der EU. Und dies alles im Bann des russischen Angriffskriegs im Nachbarland Ukraine. In Südkorea sprach der damalige Präsident Yoon von einer «Diktatur der Legislative», weil ihm das Parlament nicht folgen wollte, und rief das Kriegsrecht aus. Doch durch den Aufstand der Bevölkerung und das entschlossene Vorgehen des Parlaments wurde er zunächst abgesetzt und daraufhin verhaftet. Ist Südkorea ein Hoffnungsschimmer für Anhänger*innen der Demokratie weltweit? Vor lauter Demokratie-Erschütterungen kommt die Frage auf, ob sich die Demokratie demokratisch abschaffen lässt – und wie sie gestärkt werden könnte. Darüber spricht Roger de Weck mit seinen Gästen Çiğdem Akyol (Journalistin und Türkei-Expertin), Isabelle Jacobi (Journalistin und USA-Expertin), Wojtek Klemm (deutsch-polnischer Regisseur) und Michael Reiterer (Diplomat und Südkorea-Experte).

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