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Aufführungen / Oper Opernhaus Zürich Zürich, Sechseläutenplatz 1
Ausstellungen / Museum Haus Konstruktiv Zürich Zürich, Limmatstrasse 268
Forum.Regionum | Gespräch

ZURICH TALKS DANCE

Opernhaus Zürich

Im Mittelpunkt der nächsten Ausgabe von «Zurich Talks Dance» am Sonntag, 21. Juni 2026, stehen drei starke Ballett-Frauen, die als Hüterinnen des Tanzes das Erbe visionärer Choreografen im Hier und Jetzt lebendig halten. Im Dialog mit den Gastgebern Michael Küster und Jason Beechey berichten sie aus der faszinierenden Praxis des Ballettsaals und beleuchten die grosse Verantwortung, die mit der Bewahrung dieser Meisterwerke einhergeht. Jenifer Ringer gewährt als ehemalige Erste Solistin des New York City Ballet und heutige Direktorin der School of American Ballet Einblicke in das Werk von Georges Balanchine, dessen Choreografien sie mit namhaften Compagnien auf der ganzen Welt einstudiert. Zusammen mit drei Tänzerinnen aus dem Ballett Zürich studiert sie die ikonische Eingangssequenz aus dem legendären Meisterwerk «Serenade» live mit Freiwilligen aus dem Publikum ein. Ausserdem ist ein Ausschnitt aus dem Ballett «Allegro brillante» zu sehen. Jill Johnson, langjährige Solistin des Balletts Frankfurt und enge Vertraute von William Forsythe, widmet sich der Vermittlung von dessen radikalen, zeitgenössischen Ballett-Dekonstruktionen. Sie zeigt auf, wie Forsythes bahnbrechende Bewegungssprache für eine neue Generation präzise entschlüsselt wird. Auf der Bühne erwacht diese analytische Kunst durch Live-Ausschnitte aus «The Second Detail» und «Hypothetical Study» zum Leben, getanzt von Studierenden der Tanz Akademie Zürich. Anastacia Holden komplettiert das hochkarätige Trio und schlägt die Brücke zum Repertoirealltag des Balletts Zürich. Sie zeichnet hier für die komplexe Einstudierung von «Nachtträume» verantwortlich, dem bildgewaltigen Erfolgsstück des spanischen Visionärs Marcos Morau. Sie berichtet von der Herausforderung, Moraus surreale Bilderwelten und theatrale Dynamik detailgetreu im Ballettsaal zu rekonstruieren. Die Gespräche finden mehrheitlich in englischer Sprache statt.
Forum.Regionum | Gottesdienst

Ökum. Pfingstgottesdienst mit blues’n’classic (CH)

Bluesfestival Baden

Mitwirkende Richard Koechli & Blue Roots Company: Richard Koechli, Gesang / Gitarre Fausto Medici, Schlagzeug / Perkussion Michael Dolmetsch, Keyboard Heini Heitz, Gitarre David Zopfi, Bass Dani Lauk, Mundharmonika / Akkordeon Mitwirkende argovia philharmonic strings: Stefan Glaus, Violine Susanne Dubach, Violine Andreas Fischer, Viola Nico Prinz, Violoncello Pfingstgottesdienst mit musikalischer Einlage von blues’n’classic blues’n’classic ist ein in der Schweiz einzigartiges Projekt, das durch das Bluesfestival Baden und argovia philharmonic ins Leben gerufen wurde. Hier stehen Richard Koechli & Blue Roots Company gemeinsam mit den argovia philharmonic strings auf der Bühne. Während Bluesmusiker*innen üblicherweise von der Freiheit der Improvisation leben, folgen klassische Musiker*innen den Noten meist genau. Die Spannung entsteht aus der Kombination von spontaner Kreativität und dirigiertem Spiel. Der Bluesmusiker Richard Koechli begleitet beide Welten als Konzertmeister und baut den musikalischen Spannungsbogen bis zum Höhepunkt auf. Loslassen und einfügen, aufeinander zugehen und zuhören. Hier können sich beide Welten gegenseitig bestärken, hier kommt die Harmonie ins Spiel. www.richardkoechli.ch Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Disput(N)ation 2026: www.disputnation.ch Gratisveranstaltung
Forum.Regionum | Gespräch

Pforte

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Mike Müller & Gäst*innen Pförtner Mike Müller hält die Leute auf. Manche kommen an der Pforte vorbei, weil sie nach getaner Arbeit nach Hause möchten. Manche möchten zur Arbeit und nicht aufgehalten werden, andere möchten sich in dem Haus mal umschauen und haben ein paar Fragen. Ganz sicher hat Mike Müller ein paar Fragen an die Menschen, die bei ihm vorbeikommen. Offiziell nennt sich das Talk. An der Pforte nennt man es Gequatsche. Das kann ernsthaft sein, wenn man eine Politikerin fragt, die für das Stadtpräsidium kandidiert, die Gretchenfrage stellt: «Frau Kahriman, nun sag, wie hast du's mit dem Theater?» Ganz sicher nicht stellt der Pförtner diese Frage an Karin Pfammatter, Ensemblemitglied am Schauspielhaus. Mit ihr entspannt sich wahrscheinlich ein Gespräch über einen Fetisch aus der damaligen Jugendzeit. So viel sei hier verraten: Das Ausserschweizer Grüezi Mike Müller fuhr als Jugendlicher den gleichen Ski wie die Abfahrtskanone Karin Pfammatter: Blizzard, und zwar deutsch ausgesprochen. Und dann sind noch zwei Oberwinterthurer, die einen sehr erfolgreichen Podcast machen «für Leute, deren Namen im Word rot unterstrichen sind". Yoldaş Gündoğdu und Serhat Koca sind «Kurds & Bündig» und Mike Müller weiss nicht, ob er sie als oberwinterthurer Kurden oder kurdische Oberwinterthurer begrüssen soll oder ob das vielleicht gar nicht so eine Rolle spielt. Yoldaş und Sero wollen zur Intendanz und haben grosses vor. Das jedenfalls glaubt der Pförtner. Die PFORTE beginnt um 20 Uhr und dauert nicht länger als ein schlechtes B-Movie. Es gibt keine Pause, aber danach kühle Getränke zu guten Preisen.
Forum.Regionum | Gespräch

Schafft sich die Demokratie selbst ab?

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

In den Vereinigten Staaten sägt Donald Trump mit seinem Team täglich an demokratischen Errungenschaften; er versucht, die Gewaltenteilung auszuhebeln, und die Macht nutzt erm, um sich zu bereichern. Wie resilient sind die Institutionen der liberalen US-amerikanischen Demokratie? Wie standhaft bleiben sie? Und werden sie sich dereinst wieder erholen können? Besonders diese letzte Frage stellt sich auch mit Blick auf die 1923 als demokratische Republik gegründete Türkei: nach bald 25 Jahren Autokratisierung unter Erdoğan liegt die Wirtschaft am Boden, sind die wichtigsten Denker*innen entweder im Gefängnis oder im Exil und ist ein Grossteil der politischen Gegner aller Kraft beraubt. In Polen dagegen läuft der Versuch, nach den Bulldozer-Jahren der PIS-Regierung zum Liberalismus zurückzufinden – mit etlichen Fragezeichen zur Sozialverträglichkeit, zur Kohäsion in der EU. Und dies alles im Bann des russischen Angriffskriegs im Nachbarland Ukraine. In Südkorea sprach der damalige Präsident Yoon von einer «Diktatur der Legislative», weil ihm das Parlament nicht folgen wollte, und rief das Kriegsrecht aus. Doch durch den Aufstand der Bevölkerung und das entschlossene Vorgehen des Parlaments wurde er zunächst abgesetzt und daraufhin verhaftet. Ist Südkorea ein Hoffnungsschimmer für Anhänger*innen der Demokratie weltweit? Vor lauter Demokratie-Erschütterungen kommt die Frage auf, ob sich die Demokratie demokratisch abschaffen lässt – und wie sie gestärkt werden könnte. Darüber spricht Roger de Weck mit seinen Gästen Çiğdem Akyol (Journalistin und Türkei-Expertin), Isabelle Jacobi (Journalistin und USA-Expertin), Wojtek Klemm (deutsch-polnischer Regisseur) und Michael Reiterer (Diplomat und Südkorea-Experte).

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