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Aufführungen | Oper

Scylla et Glaucus

Opernhaus Zürich

Premiere: 27.3.2026 Tragédie en musique in einem Prolog und fünf Akten Libretto von d’Albaret nach Ovids «Metamorphosen» Scylla lebt zurückgezogen in sich selbst – wie in einem Winterschlaf der Gefühle. In ihrem Kosmos herrschen Vernunft, Ruhe und Harmonie. Als Glaucus in ihr Leben tritt, ändert sich alles: Sie erfährt die Liebe, in all ihren Farben und Facetten – und erkennt sich selbst nicht wieder. Die Oper beschreibt alle Lust, Wildheit, Panik und Verzweiflung, die die junge Frau durchlebt, als sie die Welt neu für sich entdeckt. Am Schluss wird sie eine andere sein. Jean-Marie Leclairs selten aufgeführte einzige Oper ist eine musikalische Entdeckung. Regisseur Claus Guth kehrt mit dieser Neuinszenierung zurück ans Opernhaus Zürich. Emmanuelle Haïm leitet ihr Ensemble Le Concert d’Astrée, das zu den profiliertesten Spezialensembles für Alte Musik zählt. Musikalische Leitung: Emmanuelle Haïm Inszenierung: Claus Guth Bühnenbild: Etienne Pluss Kostüme: Ursula Kudrna Choreografie und Regiemitarbeit: Sommer Ulrickson Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreinstudierung: Florian Helgath, Alice Lapasin Zorzit Dramaturgie: Roman Reeger, Yvonne Gebauer Zürcher Sing-Akademie Le Concert d'Astrée Statistenverein am Opernhaus Zürich In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. (Bild: © Plakatmotiv (Ausschnitt) von Huang Ko Wei (Scatter))
Aufführungen | Oper

Giulio Cesare in Egitto

Opernhaus Zürich

Premiere: 11.3.2026 Dramma per musica in drei Akten Libretto von Nicola Francesco Haym nach Giacomo Francesco Bussani Verführung und Intrigen: Die Romanze zwischen Cleopatra und Caesar bei dessen Unterwerfung von Ägypten gehört zu den berühmtesten Liebesaffären der Welt. Mit seiner Oper nach dieser Geschichte gelang Georg Friedrich Händel ein sensationeller Erfolg. «Schönheit aller Art im Überfluss», attestierten die Zeitgenossen des Komponisten. Auch heute wirkt der Zauber dieser Musik ungebrochen. In der Produktion der Opéra de Monte-Carlo verlegt Regisseur Davide Livermore die Handlung auf einen luxuriösen Nil-Kreuzer. Cecilia Bartoli singt mit Cleopatra eine ihrer Glanzrollen. Musikalische Leitung: Gianluca Capuano Inszenierung: Davide Livermore Kostüme: Mariana Fracasso Lichtgestaltung: Antonio Castro Video: D-Wok Szenische Einstudierung: Aida Bousselma Choreinstudierung: Alice Lapasin Zorzit SoprAlti der Oper Zürich Zusatzchor der Oper Zürich Orchestra La Scintilla Statistenverein am Opernhaus Zürich In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Im Rahmen von Zürich Barock Koproduktion mit der Opéra de Monte-Carlo (Bild: © Plakatmotiv (Ausschnitt) von Huang Ko Wei (Scatter))
Aufführungen | Ballett

Messa da Requiem

Opernhaus Zürich

Giuseppe Verdis «Messa da Requiem» gehört zu den populärsten Stücken des Konzertrepertoires. In einer aufsehenerregenden Koproduktion von Oper und Ballett Zürich hat Christian Spuck das oratorische Werk 2016 für vier Solostimmen, Chor und Orchester als Kombination aus Tanz, abstrakter Szene, Raum und Licht auf die Bühne gebracht. In seiner international gefeierten Inszenierung nimmt Spuck die menschliche Kreatur im Angesicht des Todes in den Blick und begibt sich auf eine feinfühlige Spurensuche nach dem Woher und dem Wohin des Menschen zwischen furchterregender Todesnähe, Vereinsamung, solidarischer Gemeinschaft und Trauerverarbeitung. Dabei setzt er den grossen Chor und das Solo-Quartett mit einer behutsamen Bewegungsregie in Beziehung zu den wandlungsfähigen Tänzer:innen. Musikalische Leitung: Francesco Ivan Ciampa Choreografie und Inszenierung: Christian Spuck Bühnenbild: Christian Schmidt Kostüme: Emma Ryott Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Michael Küster, Claus Spahn Ballett Zürich Chor der Oper Zürich Zusatzchor der Oper Zürich Orchester der Oper Zürich Dauer: 1 Std. 30 Min. Keine Pause. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Koproduktion der Oper Zürich mit dem Ballett Zürich
Aufführungen | Ballett

Timeframed

Opernhaus Zürich

Premiere: 17.1.2026 Zwei legendäre Tanzstücke und zwei Uraufführungen vereint dieser vierteilige Ballettabend. Eine lange Beziehung verbindet das Ballett Zürich mit dem amerikanischen Choreografen William Forsythe. Seine «New Suite» aus dem Jahr 2012 zu Musik von Bach, Händel und Berio vereint acht technisch hoch anspruchsvolle Duette aus unterschiedlichen Schaffensperioden und wird so zu einer Werkschau «en miniature». Mit seinem Videoballett «Live» hat Hans van Manen 1979 Tanzgeschichte geschrieben. Das in der Pionierzeit der Videotechnik entstandene Stück für zwei Tänzerinnen, einen Pianisten und einen Kameramann sprengt die Grenzen des Bühnenraums und erweist sich als meisterhaftes Vexierspiel über die Mechanismen der Wahrnehmung. Zum ersten Mal arbeitet das Ballett Zürich mit Andonis Foniadakis zusammen. Der griechische Choreograf gilt mit seinen bildgewaltigen Kreationen am Puls der Zeit und einer explosiv-erfindungsreichen Körpersprache als eine der interessantesten Stimmen in der europäischen Tanzszene. Lucas Valente, Tänzer im Ballett Zürich und seit einiger Zeit sehr erfolgreich auf dem Weg zur choreografischen Karriere, wird nach seinem Debüt beim Junior Ballett erstmals ein Stück für die Hauptcompagnie kreieren. New Suite Choreografie von William Forsythe Choreografie und Lichtgestaltung: William Forsythe Musik: Georg Friedrich Händel, Johann Sebastian Bach, Luciano Berio Kostüme: Yumiko Takeshima Neukreation Choreografie von Lucas Valente Choreografie und Inszenierung: Lucas Valente Musik: Daniel Lutz Kostüme: Christopher Parker Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Neukreation Choreografie von Andonis Foniadakis Choreografie und Inszenierung: Andonis Foniadakis Musik: Bryce Dessner, Ludovico Einaudi Kostüme: Anastasios Sofroniou Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Live Choreografie von Hans van Manen Choreografie: Hans van Manen Musik: Franz Liszt Kostüme: Keso Dekker Lichtgestaltung: Bert Dalhuysen Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Einführungsmatinee am So 11 Jan 2026
Aufführungen | Oper

Sillons de Mémoires

Opernhaus Zürich

Premiere: 5.2.2026 Wie werden Menschen durch ihre Erinnerung geprägt? Wie lebendig, wie flüchtig und vergänglich ist Erinnerung? Inwiefern kann das Erzählen von Geschichten die individuelle und kollektive Erinnerung verändern? «Sillons de Mémoires» ist eine Musiktheater-Performance, die sich mit Migration und Vertreibung aus der Perspektive der Erinnerung auseinandersetzt. Für die Stückentwicklung mit dem Schlagzeug-Kollektiv Eklekto werden Arbeiten der libanesischen Komponistin Dzovinar Mikirditsian und der, für ihre grenzüberschreitenden Arbeiten mit dem Schweizer Musikpreis ausgezeichneten Züricher Komponistin Katharina Rosenberger zu einer installativen Situation verwebt. Das Publikum taucht ein in eine pulsierende Klangwelt in der sich Schlagwerk, Stimme und Live-Elektronik facettenreich begegnen. Komposition: Katharina Rosenberger, Dzovinar Mikirditsian Konzept, Inszenierung, Ausstattung: Steven Whiting Musikalische Leitung, Choreinstudierung: Ismaele Gatti Lichtgestaltung: Taina Bucheli Kostüme: Sarah Bigler Sounddesign: Raphael Paciorek Technische Leitung: Sebastian Bogatu, Jörg Zielinski, Patrick Schirmer Dramaturgie: Jana Beckmann Besetzung: SoprAlti der Oper Zürich Zusatzchor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Collectif Eklekto In Kooperation mit dem Eklekto Geneva Percussion Center
Aufführungen | Oper

Cardillac

Opernhaus Zürich

Premiere: 15.2.2026 Oper in drei Akten Libretto von Ferdinand Lion nach E.T.A. Hoffmann (1. Fassung) Cardillac kann sich von seinen Kunststücken nicht trennen. Der Juwelier muss töten, wer Schmuck bei ihm kauft. E.T.A. Hoffmanns Novelle «Das Fräulein von Scuderi», eine der ersten Kriminalgeschichten überhaupt, diente Paul Hindemith als Vorlage. Seine Oper von 1926 ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Musiktheaters. 100 Jahre nach der Uraufführung inszeniert der Theater- und Filmemacher Kornél Mundruczó diesen um Obsessionen, Kontrolle und Selbstentfremdung kreisenden Thriller. Fabio Luisi dirigiert die eiskalt-schillernde Musik. Musikalische Leitung: Fabio Luisi Inszenierung: Kornél Mundruczó Ausstattung: Monika Korpa Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Lichtgestaltung: Elfried Roller Dramaturgie: Kathrin Brunner, Kata Wéber In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Sonder-Kammerkonzert zur Premiere: 15 Feb 2026
Aufführungen | Schauspiel

Hekabe

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

aus dem Griechischen von Dietrich Ebener Troja liegt in Schutt und Asche. Nach zehn Jahren ist der Krieg endlich vorbei. Doch für die Frauen der Besiegten hält das Grauen an: Ihrer Heimat entrissen, in Trauer um die Gefallenen, müssen sie als Kriegsbeute den Griechen dienen. Auch Hekabe, einst stolze Königin, ist nun eine Gefangene und der Willkür ihrer Besatzer ausgeliefert. Als diese zu Ehren ihres Kriegshelden den Tod von Hekabes Tochter verlangen, hilft kein Flehen und kein diplomatisches Geschick. Polyxena muss sterben. Kaum ist das Opfer vollzogen, folgt der nächste Schrecken. Die Leiche des in Sicherheit geglaubten, einzig verbliebenen Sohnes Polydoros taucht auf: aus Geldgier erschlagen. Die Grenzen des Tragbaren sind längst überschritten. Hekabe will Rache um jeden Preis. In einer schmerzerfüllten Metamorphose holt sie sich ihre Kraft zurück. Angeliki Papoulia und Christos Passalis, Mitbegründer des griechischen Theaterkollektivs BLITZ, sowie bekannt auch aus den Filmen des preisgekrönten Regisseurs Yorgos Lanthimos, bringen klassische Stoffe der griechischen Antike mit Leichtigkeit und scharfsinnigem Blick für akute gesellschaftliche Thematiken auf die Bühne. Sie verzaubern ihr Publikum mit Gesamtkunstwerken aus Schauspiel, Musik, Tanz und Performance. Für ihr Debüt am Schauspielhaus Zürich widmen sie sich Euripides‘ HEKABE, einem Stoff, der gnadenlos genug ist, um der Gnadenlosigkeit unserer europäischen Identität zu entsprechen und wahnsinnig genug, um dem Wahnsinn unserer gegenwärtigen Epoche zu entgegnen. Regie: Angeliki Papoulia, Christos Passalis Bühne: Márton Ágh Kostüme: Katrin Wolfermann Musik: Nicolas Fehr Choreografie: Chara Kotsali Licht: Gerhard Patzelt Dramaturgie: Rose Reiter Unterstützt vom Förder Circle des Schauspielhaus Zürich
Aufführungen | Oper

Madama Butterfly

Opernhaus Zürich

Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Pierre Loti, John Luther Long und David Belasco Zuletzt begeisterte sie das Zürcher Publikum als Leonora in Verdis Il trovatore, nun kehrt die international gefeierte Sopranistin Marina Rebeka in der Titelpartie von Puccinis Madama Butterfly zurück. Nach den Erfolgswerken La bohème und Tosca verlässt Giacomo Puccini mit diesem Opernstoff den europäischen Boden und stellt westliche und östliche Mentalitäten gegeneinander. Klänge, die vom damals neu entdeckten japanischen Kulturraum inspiriert sind, stehen in seiner bis dahin ambitioniertesten Partitur einem westlich-rauen Musikstil gegenüber. Der wahre Konflikt dieser «japanischen Tragödie» liegt aber weniger im Aufeinanderprallen der Kulturen begründet, als in den unvereinbaren Prinzipien einer beständig liebenden Frau und einem untreuen, triebgesteuerten Mann: Bevor der Marineoffizier Pinkerton die 15-jährige Geisha Cio-Cio-San heiratet, erhebt er das Whisky-Glas auf den Tag, an dem er sich mit einer Amerikanerin «richtig» verheiratet. Die Liaison mit dem hübschen japanischen «Püppchen» ist für ihn nämlich nicht mehr als eine Affäre für die Dauer seines Aufenthalts in der Ferne. Nachdem Pinkerton nach Amerika zurückgekehrt ist, wartet Cio-Cio-San vergeblich auf seine Rückkehr. Als sie erfährt, dass er in seiner Heimat erneut geheiratet hat und ihr gemeinsames Kind zu sich holen will, gibt es für sie nur einen Ausweg... Mit überwältigend schönen, ruhig abstrahierenden Bildern und grosser erzählerischer Spannung überzeugte der amerikanische Regisseur Ted Huffman mit seiner ersten Arbeit am Opernhaus Zürich. Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Ted Huffman Bühnenbild: Michael Levine Kostüme: Annemarie Woods Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografische Mitarbeit: Sonoko Kamimura Dramaturgie: Fabio Dietsche In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer: 2 Std. 50 Min. inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Aufführungen | Oper

Carmen

Opernhaus Zürich

Opéra-Comique in vier Akten Libretto von Henri Meilhac und Ludovic Halévy Die Uraufführung in Paris 1875 löste einen Skandal aus. Das anarchische Wesen und die lustvoll gelebte Weiblichkeit der Titelfigur verstörten das bürgerliche Publikum. Bald jedoch trat Bizets Oper ihren Siegeszug an und wurde zu einem Mythos der Neuzeit. Bis heute fasziniert «Carmen» mit ihrer unerbittlichen Dramatik und der Elementarkraft der Melodien. Die Inszenierung von Andreas Homoki ist eine Hommage an den Ort der Entstehung, die Pariser Opéra comique. Elīna Garanča, eine der international begehrtesten Mezzosopranistinnen, ist in der Titelrolle zu Gast am Opernhaus. Olga Peretyatko singt Micaëla und Stanislas de Barbeyrac verkörpert Don José Musikalische Leitung: Domingo Hindoyan Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Paul Zoller Kostüme: Gideon Davey Lichtgestaltung: Franck Evin Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Dramaturgie: Kathrin Brunner In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer ca. 3 Std. inkl. Pause nach ca. 1 Std. 35 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Aufführungen | Oper

Le nozze di Figaro

Opernhaus Zürich

Opera buffa in vier Akten Libretto von Lorenzo da Ponte Für Figaro und Susanna sollte es der schönste Tag ihres Lebens werden: der Tag ihrer Hochzeit. Doch ihr Dienstherr, der gleicher massen in Susanna verliebte Graf Almaviva, setzt alles daran, die Vermählung hinauszuzögern. Es beginnen 24 turbulente Stunden, in denen sämtliche Figuren dieses Stücks durch die Macht des Eros in verwirrende Gefühlslagen geraten. Regisseur Jan Philipp Gloger lässt Mozarts Meisterwerk in der Gegenwart spielen und zeigt, wie ein vermeintlich unwiderstehlicher Mann sich in den Fallstricken eines Verhaltenskodexes gegen Machtmissbrauch und sexuelle Übergriffe verheddert. Musikalische Leitung: Pierre Dumoussaud Inszenierung: Jan Philipp Gloger Bühnenbild: Ben Baur Kostüme: Karin Jud Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Claus Spahn In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer: ca. 3 Std. 30 Min. inkl. Pause nach ca. 1 Std. 45 Min Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Aufführungen | Operette

Die Fledermaus

Opernhaus Zürich

Operette in drei Akten Libretto von Karl Haffner und Richard Genée Neue Texte im dritten Akt von Patti Basler Für eine Nacht jemand anders sein? Davon träumen nicht nur die frustrierte Rosalinde und ihre Angestellte Adele, die viel lieber Künstlerin geworden wäre. Zusammen mit dem soeben zum Gefängnis verurteilten Gabriel von Eisenstein und dem auf Rache sinnenden Dr. Falke begeben sie sich auf den durchgeknallten Ball des Prinzen Orlofsky. Ausgerechnet hier fallen alle Masken. Die österreichische Regisseurin Anna Bernreitner inszeniert die wienerischste aller Operetten in den Kostümen des renommierten Modedesigners Arthur Arbesser. Ein Abend über Champagnerlaune, verpasste Chancen und die Leichtigkeit des Abgrunds, musikalisch geleitet von dem Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti. Musikalische Leitung: Lorenzo Viotti Inszenierung: Anna Bernreitner Bühnenbild und Video: Hannah Oellinger, Manfred Rainer Kostüme: Arthur Arbesser Choreografie: Ramses Sigl Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Roman Reeger In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer: ca. 3 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Aufführungen | Schauspiel

Hans Schleif

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

Hans Schleif war Architekt, Archäologe, Familienvater und ranghohes Mitglied der SS. Sein Enkel Matthias Neukirch, seit 2015 Mitglied im Ensemble des Schauspielhauses, begab sich auf die Suche nach dessen Biografie. Was er dabei herausgefunden hat ist überraschend, verwirrend und wirft neue Fragen auf. Er nimmt uns mit auf diese Suche durch die Untiefen der Geschichte, um im Heute anzukommen. «Er gestaltet einen sehr persönlichen Abend, der gleichwohl auf bizarre Art antike Mythen, Holocaust und Wunderwaffen miteinander verknüpft. Selten ist Geschichte so greifbar geworden.» schrieb Tom Mustroph vom Berliner Tagesspiegel. Ca. 140 Minuten
Aufführungen | Schauspiel

Unfiltered!

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

Eine Produktion des Jungen Schauspielhauses Are you the one? Is love truly blind oder ist Liebe doch too hot handle? Jetzt mal ehrlich: Was bedeutet Liebe heute? In einer Zeit, in der wir uns immer weiter voneinander wegbewegen, ist die Entscheidung, einander mit Mitgefühl und Liebe zu begegnen, revolutionär. Und so wird die Bühne hier zur fiktiven Datingshow, in der die Protagonist*innen versuchen, ihren eigenen Weg zur Liebe zu finden. In dieser wirren Welt voller Oberflächlichkeiten und Klischees, die vorgeben, wie man zu sein und auszusehen hat. Von Challenge zu Challenge hangeln sie sich durch Themen wie Ghosting oder Rassismus im Online-Dating. Sie laden das Publikum ein, darüber nachzudenken, welche Strukturen unsere Vorstellungen von Liebe beeinflussen. Mit welchen Wünschen, Erwartungen und Erfahrungen blicken speziell junge Menschen auf diese Themen, die immer wieder selbst mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert sind? In diesem Theaterstück werden verschiedene Facetten von Liebe beleuchtet. Nicht nur die romantische Verbindung, sondern auch Freundschaften – alle Beziehungen, die diese kraftvolle Energie in sich tragen, mit der wir in düsteren politischen Zeiten nicht weniger als die Welt verändern können. It’s a match! Mable Preach arbeitet mit einem Ensemble aus professionellen und nicht-professionellen Schauspieler*innen und weiht mit einer Uraufführung die Matchbox als Bühne des Jungen Schauspielhauses ein. Personen ab 12 Jahren dürfen sich auf eine verspielte und tiefgründige Suche nach Liebe freuen. Inszenierung: Mable Preach Bühnenbild: Dennis Stöcker Dramaturgie: Meloe Gennai, Rike Maerten Kostümbild: Alice Lushima Lichtdesign: Rasmus Stahel Regieassistenz: Liam Rooney Bühnen- und Kostümbildassistenz: Veronika Müller-Hauszer ca. 1 Stunde (ohne Pause)
Aufführungen | Schauspiel

Il Gattopardo

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

aus dem Italienischen von Burkhardt Kroeber Bühnenfassung von Pınar Karabulut und Hannah Schünemann Der sizilianische Fürst Salina ist gross, stark, gebildet und unfehlbar – ein Patriarch des alten Europas. Doch die Strahlkraft seiner Adelsfamilie beginnt zusehends zu bröckeln. Das Italien des 19. Jahrhunderts ist von politischen Umbrüchen gezeichnet. Der Siegeszug des Freiheitskämpfers Garibaldi verhilft dem Bürgertum zur Blüte und bringt die alte Ordnung durcheinander. Plötzlich trägt der Bürgermeister einen Frack, seine Tochter besucht ein Eliteinternat und verdreht als Bürgerliche dem blaublütigen Neffen des Fürsten den Kopf. Basierend auf der eigenen Familiengeschichte erzählt Giuseppe Tomasi Di Lampedusa in seinem Roman episodenhaft nicht weniger als 50 Jahre sozialer Veränderung. Den Aufstieg des Bürgertums, die transnationalen und politischen Verstrickungen der Insel und die individuellen Wünsche und Sehnsüchte seiner Charaktere: «Wenn alles bleiben soll, wie es ist, muss alles sich ändern.» Die Orte, an denen der Autor die Handlung platziert, scheinen sich dabei plastisch aus den Seiten des Romans hervorzuheben. Die Hitze auf dem kargen Land, der staubige Geruch der Strassen in Palermo, das Klirren der Kronleuchter, die Farben der Kleider und Gemälde, der Marmor im Stadtpalast und die zinnene Badewanne im Ferienschloss Donnafugata – die literarische Magie des Romans zieht uns bis heute in den Bann. Pınar Karabulut bringt den Roman zum festlichen Beginn ihrer Co-Intendanz am Schauspielhaus im grossen Stil auf die Bühne der Schiffbau Halle. Sie nutzt die Möglichkeiten der einzigartigen Spielstätte, um die Sogkraft der Welt im Buch zum Leben zu erwecken und lädt ihr Publikum zum hautnahen Erleben der Geschichte ein. Durch ihre spielerisch surreale Inszenierungsästhetik verknüpft die Regisseurin den modernen Klassiker mit einer pointiert aktuellen Lesart: Wie verändern wir die Welt und die Welt uns, in einer Zeit des absoluten Umbruchs? Regie: Pınar Karabulut Bühne: Michela Flück Kostüme: Sara Valentina Giancane Musik: Daniel Murena Licht: Michel Güntert Dramaturgie: Hannah Schünemann Unterstützt von der Zürcher Kantonalbank sowie von dem Istituto Italiano di Cultura di Zurigo, der Società Dante Alighieri Zurigo und dem Gruppo Gattopardo Svizzero 3 Stunden 30 Minuten (inkl. 20-minütige Pause) 1. Teil: 2 Stunden 15 Minuten 2. Teil: 55 Minuten
Aufführungen | Schauspiel

Stützliwösch Supertrans TRE

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Uraufführung TRE: 31.1.2026 Noch in Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. Denn kaum dort angekommen, mutiert das Dorf zum Gruselkaff. Matteo kann nicht schlafen. Monströse Erscheinungen, schillernde Geschöpfe treiben ihn hinaus in die Nacht. Sie wissen, was sie wollen. Und irgendwie kommen sie Matteo bekannt vor … Haben sie es auf ihn abgesehen? Matteos Augenringe sprechen Bände. Wer jagt hier eigentlich wen? Plötzlich sind sie überall: Hemmungslos und prachtvoll bringen sie das Dorf zum Leuchten. Der Schweizer Autor Kay Matter erhält vom Schauspielhaus Zürich einen Stückauftrag, der als dreiteilige Reihe im Laufe der Spielzeit Form gewinnt und von drei spannenden wie unterschiedlichen Regiepositionen auf die Bühne gebracht wird. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. Noch in Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. Denn kaum dort angekommen, mutiert das Dorf zum Gruselkaff. Matteo kann nicht schlafen. Monströse Erscheinungen, schillernde Geschöpfe treiben ihn hinaus in die Nacht. Sie wissen, was sie wollen. Und irgendwie kommen sie Matteo bekannt vor … Haben sie es auf ihn abgesehen? Matteos Augenringe sprechen Bände. Wer jagt hier eigentlich wen? Plötzlich sind sie überall: Hemmungslos und prachtvoll bringen sie das Dorf zum Leuchten. Der Schweizer Autor Kay Matter erhält vom Schauspielhaus Zürich einen Stückauftrag, der als dreiteilige Reihe im Laufe der Spielzeit Form gewinnt und von drei spannenden wie unterschiedlichen Regiepositionen auf die Bühne gebracht wird. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. Weiteren Teile: STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS UNO STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS DUE Content Note: Diese Inszenierung thematisiert Trans- und Queerfeindlichkeit.
Aufführungen | Film

Hirschfeld (Unbekannter Bekannter)

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Kommunist und deutscher Jude, Immigrant und Intendant des Zürcher Schauspielhauses: Kurt Hirschfelds Biographie, die ihn aus der deutschen Provinz über Frankfurt am Main und Darmstadt nach Zürich, von dort nach Moskau und schliesslich zurück an die Limmat führte, ist die exemplarische Geschichte eines engagierten Menschen des 20. Jahrhunderts. Er machte das Schauspielhaus zum Zentrum des kulturellen Widerstands gegen den Faschismus in Europa. Stina Werenfels’ Film erzählt die Geschichte dieses grossen Theatervisionärs – und Menschen – als Gespräch mit den letzten Zeitzeug*innen. Eine DSCHOINT VENTSCHR Filmproduktion Die Vorstellung wird unterstützt von der René und Susanne Braginsky-Stiftung
Aufführungen | Schauspiel

Heute Gemeinschaftsversammlung

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Seit vielen Jahren verbindet Co-Intendant Rafael Sanchez und Ensemblemitglied Mike Müller eine enge Arbeitsbeziehung: Müller schreibt und spielt, Sanchez inszeniert. Drei fulminante Produktionen der letzten Spielzeiten, uraufgeführt am Casinotheater Winterthur, finden nun am Schauspielhaus eine neue Heimat. Raoul Furrler ist Gemeindepräsident, oder besser gesagt: Er war es. Wie es dazu kam und wer dabei alles eine Rolle spielte, das wird in HEUTE GEMEINDEVERSAMMLUNG erzählt. In dieser Komödie köchelt vordergründig gemütliche Gemeindepolitik auf ihrer kleinsten Flamme. Doch wird hier die Suppe heisser gegessen, als sie gekocht wurde. Gewürzt mit vielen Voten und einem zunehmend aufgebrachten Gemeindepräsidenten, kocht die Versammlung langsam über. TEXT & SPIEL: Mike Müller REGIE: Rafael Sanchez
Aufführungen | Schauspiel

Graf Öderland

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Ein Bankangestellter hat den Hausmeister erschlagen. Einfach so, zack, mit einer Axt und ohne Grund. Während sein Verteidiger Dr. Hahn angestrengt nach einem Motiv sucht, kapituliert der Staatsanwalt Martin vor der Sinnlosigkeit der Tat. Da ist ein Riss in der Ordnung der Dinge. Ein Mörder ohne Motiv. Eine Gerechtigkeit, die nur noch Urlaub will. Die Welt von Martin, dem Hüter des Rechts, steht Kopf. Am Vorabend des Mordprozesses verbrennt er alle Akten und haut ab. Schluss mit der Monotonie, der bürgerlichen Enge und dem ermüdenden Eiertanz mit seiner Frau, die ausgerechnet Dr. Hahn zum Liebhaber erkoren hat. Auf seiner Flucht in die Wälder ergreift eine neue Identität von ihm Besitz. Als legendärer «Graf Öderland mit der Axt in der Hand» zieht er fortan durchs Land und hackt sich skrupellos mordend in die Unterwelt. Und während der subalterne Bankangestellte in der Justizmaschinerie gerät, wird der Gesetzesdiener zum Sinnbild all jener, die den erdrückenden Konventionen des Alltags, der Sterilität der Ordnung entfliehen möchten. Der Axtverkauf boomt. Aber ein Beil denkt nicht nach, empfindet keinen Ekel, es mordet. An die Stelle der Verantwortung tritt blosse Mechanik. Der zunehmenden Gewalt begegnet der Staat mit rigorosen Massnahmen, bis nur noch «Graf Öderland» das Blutvergiessen beenden kann. So endet der Wunsch absolut frei zu sein, anders zu leben als in der Pflichterfüllung im korrupten Kompromiss mit dem verachteten Staat, und die Gefängnistüren des eigenen Ich bleiben verschlossen. Mit GRAF ÖDERLAND, Max Frischs dunkel-poetischem Stück, das der Autor selbst sein «liebstes» nannte, untersucht die Zuger Regisseurin Claudia Bossard die explosive Mischung von gesellschaftlicher Entfremdung und Identitätskrise, Populismus und Staatsversagen. Regie: Claudia Bossard Bühne und Kostüme: Romy Springsguth Mitarbeit Bühne: Yuni Hwang Musik & Video: Jacob Suske Licht: Christoph Kunz Dramaturgie: Nina Rühmeier 2 Stunden 15 Minuten (keine Pause) Content Note: Diese Inszenierung enthält explizite Darstellungen von Gewalt und Mord. Sensory Note: Diese Inszenierung enthält Nebel.
Aufführungen | Schauspiel

Erbsache

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Seit vielen Jahren verbindet Co-Intendant Rafael Sanchez und Ensemblemitglied Mike Müller eine enge Arbeitsbeziehung: Müller schreibt und spielt, Sanchez inszeniert. Drei fulminante Produktionen der letzten Spielzeiten, uraufgeführt am Casinotheater Winterthur, finden nun am Schauspielhaus eine neue Heimat. ERBSACHE bringt knallharte Verhandlungen auf die Bühne: Eine strenge Richterin, zwei ambitionierte Anwälte und drei verkrachte Geschwister sollen die Erbmasse eines Verstorbenen teilen. Unterschiedliche Interpretationen des Testaments werden verhandelt, Sinn und Unsinn des Erbens erörtert und Familienfehden ausgetragen, bis sich in einem turbulenten Finale allesamt die Haare raufen. Regie: Rafael Sanchez Technik: Pipo Schreiber (hellwerk.ch) Kostüme: Eva Bräutigam
Aufführungen | Schauspiel

Blösch

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

«Wyt u breit uf am Länge Berg die brävschti Chue, aber dr Ranze het sie weiss Gott bis hingenuse voll Stieregringe!» Blösch, die prächtige Leitkuh auf dem Knuchelhof und ganzer Stolz des kleinen Familienbetriebs, bereitet dem Bauern Kopfzerbrechen. Sehnsüchtig erwartet er weiblichen Nachwuchs, den er langfristig für die Milchwirtschaft einsetzen kann. Doch Blösch wirft Jahr um Jahr nur Munikälber. Längst verändert der technische Wandel die Landwirtschaft und ihre Produktionsprozesse radikal. Während die Nachbarhöfe mit der Zeit gehen, hält Knuchel fest an Tradition und Handwerk. Statt einer Melkmaschine holt er einen Spanier. Unter den misstrauischen Augen der Dorfbewohner*innen, der fremden Sprache kaum mächtig, kommt nun also Ambrosio auf den Hof. Beflissen fügt er sich ein in eine düster-heimelige Welt, in der ihm die Tiere bald näher als die Menschen sind und vor allem eine mächtig Eindruck schindet: Blösch. Mit der Postkartenidylle ist es bald vorbei. Sieben Jahre später begegnen sich Ambrosio und Blösch im Schlachthof wieder. Ihren Weg beschreibt der Schweizer Autor Beat Sterchi mit kraftvoller, detailversessener Sprache und untrüglichem Blick für Alltägliches. Augenzwinkernd durchkreuzt er die Romantisierung des Landlebens, schonungslos bebildert er den Albtraum Schlachthof. Die literarische Brillanz und thematische Aktualität des 1983 erschienenen Romans faszinieren nach wie vor. Im bewährten wie beliebten Duo bearbeiten Rafael Sanchez und Mike Müller den Text auf Schweizerdeutsch für die Eröffnung des Pfauen und überführen die Ausbeutung von Mensch, Tier und Umwelt in moderne Fragen gesellschaftlichen Zusammenlebens. Regie: Rafael Sanchez Bühne: Simeon Meier Kostüme: Ursula Leuenberger Komposition & Live-Musik: Cornelius Borgolte Licht: Frank Bittermann Dramaturgie: Rose Reiter Unterstützt von der D&K DubachKeller-Stiftung ca. 3 Stunden (inkl. Pause) Sprache: auf Schweizerdeutsch

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