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Ausstellungen / Museum Haus Konstruktiv Zürich Zürich, Limmatstrasse 268
Forum.Regionum | Gottesdienst

Ökum. Pfingstgottesdienst mit blues’n’classic (CH)

Bluesfestival Baden

Mitwirkende Richard Koechli & Blue Roots Company: Richard Koechli, Gesang / Gitarre Fausto Medici, Schlagzeug / Perkussion Michael Dolmetsch, Keyboard Heini Heitz, Gitarre David Zopfi, Bass Dani Lauk, Mundharmonika / Akkordeon Mitwirkende argovia philharmonic strings: Stefan Glaus, Violine Susanne Dubach, Violine Andreas Fischer, Viola Nico Prinz, Violoncello Pfingstgottesdienst mit musikalischer Einlage von blues’n’classic blues’n’classic ist ein in der Schweiz einzigartiges Projekt, das durch das Bluesfestival Baden und argovia philharmonic ins Leben gerufen wurde. Hier stehen Richard Koechli & Blue Roots Company gemeinsam mit den argovia philharmonic strings auf der Bühne. Während Bluesmusiker*innen üblicherweise von der Freiheit der Improvisation leben, folgen klassische Musiker*innen den Noten meist genau. Die Spannung entsteht aus der Kombination von spontaner Kreativität und dirigiertem Spiel. Der Bluesmusiker Richard Koechli begleitet beide Welten als Konzertmeister und baut den musikalischen Spannungsbogen bis zum Höhepunkt auf. Loslassen und einfügen, aufeinander zugehen und zuhören. Hier können sich beide Welten gegenseitig bestärken, hier kommt die Harmonie ins Spiel. www.richardkoechli.ch Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Disput(N)ation 2026: www.disputnation.ch Gratisveranstaltung
Forum.Regionum | Gespräch

Pforte

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Mike Müller & Gäst*innen Pförtner Mike Müller hält die Leute auf. Manche kommen an der Pforte vorbei, weil sie nach getaner Arbeit nach Hause möchten. Manche möchten zur Arbeit und nicht aufgehalten werden, andere möchten sich in dem Haus mal umschauen und haben ein paar Fragen. Ganz sicher hat Mike Müller ein paar Fragen an die Menschen, die bei ihm vorbeikommen. Offiziell nennt sich das Talk. An der Pforte nennt man es Gequatsche. Das kann ernsthaft sein, wenn man eine Politikerin fragt, die für das Stadtpräsidium kandidiert, die Gretchenfrage stellt: «Frau Kahriman, nun sag, wie hast du's mit dem Theater?» Ganz sicher nicht stellt der Pförtner diese Frage an Karin Pfammatter, Ensemblemitglied am Schauspielhaus. Mit ihr entspannt sich wahrscheinlich ein Gespräch über einen Fetisch aus der damaligen Jugendzeit. So viel sei hier verraten: Das Ausserschweizer Grüezi Mike Müller fuhr als Jugendlicher den gleichen Ski wie die Abfahrtskanone Karin Pfammatter: Blizzard, und zwar deutsch ausgesprochen. Und dann sind noch zwei Oberwinterthurer, die einen sehr erfolgreichen Podcast machen «für Leute, deren Namen im Word rot unterstrichen sind". Yoldaş Gündoğdu und Serhat Koca sind «Kurds & Bündig» und Mike Müller weiss nicht, ob er sie als oberwinterthurer Kurden oder kurdische Oberwinterthurer begrüssen soll oder ob das vielleicht gar nicht so eine Rolle spielt. Yoldaş und Sero wollen zur Intendanz und haben grosses vor. Das jedenfalls glaubt der Pförtner. Die PFORTE beginnt um 20 Uhr und dauert nicht länger als ein schlechtes B-Movie. Es gibt keine Pause, aber danach kühle Getränke zu guten Preisen.
Forum.Regionum | Gespräch

Schafft sich die Demokratie selbst ab?

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

In den Vereinigten Staaten sägt Donald Trump mit seinem Team täglich an demokratischen Errungenschaften; er versucht, die Gewaltenteilung auszuhebeln, und die Macht nutzt erm, um sich zu bereichern. Wie resilient sind die Institutionen der liberalen US-amerikanischen Demokratie? Wie standhaft bleiben sie? Und werden sie sich dereinst wieder erholen können? Besonders diese letzte Frage stellt sich auch mit Blick auf die 1923 als demokratische Republik gegründete Türkei: nach bald 25 Jahren Autokratisierung unter Erdoğan liegt die Wirtschaft am Boden, sind die wichtigsten Denker*innen entweder im Gefängnis oder im Exil und ist ein Grossteil der politischen Gegner aller Kraft beraubt. In Polen dagegen läuft der Versuch, nach den Bulldozer-Jahren der PIS-Regierung zum Liberalismus zurückzufinden – mit etlichen Fragezeichen zur Sozialverträglichkeit, zur Kohäsion in der EU. Und dies alles im Bann des russischen Angriffskriegs im Nachbarland Ukraine. In Südkorea sprach der damalige Präsident Yoon von einer «Diktatur der Legislative», weil ihm das Parlament nicht folgen wollte, und rief das Kriegsrecht aus. Doch durch den Aufstand der Bevölkerung und das entschlossene Vorgehen des Parlaments wurde er zunächst abgesetzt und daraufhin verhaftet. Ist Südkorea ein Hoffnungsschimmer für Anhänger*innen der Demokratie weltweit? Vor lauter Demokratie-Erschütterungen kommt die Frage auf, ob sich die Demokratie demokratisch abschaffen lässt – und wie sie gestärkt werden könnte. Darüber spricht Roger de Weck mit seinen Gästen Çiğdem Akyol (Journalistin und Türkei-Expertin), Isabelle Jacobi (Journalistin und USA-Expertin), Wojtek Klemm (deutsch-polnischer Regisseur) und Michael Reiterer (Diplomat und Südkorea-Experte).
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Zurich Talks Dance

Opernhaus Zürich

Unter dem Titel ZURICH TALKS DANCE haben sich drei Zürcher Tanz-Institutionen zusammengeschlossen und bieten allen Interessierten tiefere Einblicke in diese facettenreiche Bühnenkunst. Die 2023 ins Leben gerufene, gemeinsame Plattform vereint das Ballett Zürich, den Tanz der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) mit den BA/MA Studiengängen und der Tanz Akademie Zürich (TaZ) und das Tanzhaus Zürich. Das Gesprächsformat bietet die Möglichkeit für einen öffentlichen Austausch über künstlerische, professionelle und auch pädagogische Themen in der Ballettwelt. In den verschiedenen Angeboten erfährt das Publikum mehr über Leben und Arbeit von Tänzer:innen, Choreograf:innen, Ballettpädagog:innen und zahlreichen Kreativen in der Tanzwelt und kann namhafte Tanzschaffende kennenlernen. Die vier Live-Veranstaltungen von ZURICH TALKS DANCE finden nicht nur im Opernhaus, sondern auch an zwei weiteren attraktiven Veranstaltungsorten statt. Zu zwei Gesprächen am Sonntagmorgen auf der Studiobühne des Opernhauses kommen zwei Veranstaltungen unter der Woche – eine im Theater der Künste (Gessnerallee) und eine in der Kaskadenhalle im Toni-Areal, mit anschliessender Open Bar. Damit wollen wir die Arbeit des Balletts Zürich in einem grösseren Rahmen präsentieren und mit weiteren Tanzschaffenden und Tanzbegeisterten ins Gespräch kommen. Die Gespräche werden präsentiert von Dramaturg Michael Küster und Vertreter:innen der Partnerinstitutionen.

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