zur Startseite
Aufführungen / Theater LaVox Theater Zürich, Bederstr. 72
Aufführungen / Theater Theater der Künste Zürich Zürich, Gessnerallee 11
Aufführungen | Oper

Die Zauberflöte

Opernhaus Zürich

Premiere: 20.9.2026 Eine deutsche Oper in zwei Aufzügen Libretto von Emanuel Schikaneder «Die Zauberflöte» ist eines der rätselhaftesten Meisterwerke der Operngeschichte. Mozarts letzte Oper entführt in eine Welt voller Magie, Prüfungen und geheimnisvoller Symbole und erzählt von der Suche nach innerer Stärke, Reife und dem Überwinden von Ängsten. Zwischen Licht und Schatten entfaltet sich ein universelles Spiel menschlicher Erfahrungen – getragen von Mozarts tiefgründiger Musik und ihrem eindringlichen Appell an die Menschlichkeit. Für die Neuinszenierung zeichnet der Tessiner Regisseur Daniele Finzi Pasca verantwortlich, dessen poetische Bühnensprache Theater, Akrobatik und Zirkus auf unverwechselbare Weise vereint. Am Pult steht der junge Finne Tarmo Peltokoski, der bereits heute zu den weltweit gefragtesten Dirigenten zählt. Musikalische Leitung: Tarmo Peltokoski, Erina Yashima Inszenierung: Daniele Finzi Pasca Bühnenbild: Hugo Gargiulo Kostüme: Giovanna Buzzi Choreografie: Maria Bonzanigo Video: Roberto Vitalini Lichtgestaltung: Daniele Finzi Pasca Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Dramaturgie: Kathrin Brunner In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Aufführungen | Operette

Die Fledermaus

Opernhaus Zürich

Operette in drei Akten Libretto von Karl Haffner und Richard Genée Neue Texte im dritten Akt von Patti Basler Für eine Nacht jemand anders sein? Davon träumen nicht nur die frustrierte Rosalinde und ihre Angestellte Adele, die viel lieber Künstlerin geworden wäre. Zusammen mit dem soeben zum Gefängnis verurteilten Gabriel von Eisenstein und dem auf Rache sinnenden Dr. Falke begeben sie sich auf den durchgeknallten Ball des Prinzen Orlofsky. Ausgerechnet hier fallen alle Masken. Die österreichische Regisseurin Anna Bernreitner inszeniert die wienerischste aller Operetten in den Kostümen des renommierten Modedesigners Arthur Arbesser. Ein Abend über Champagnerlaune, verpasste Chancen und die Leichtigkeit des Abgrunds, musikalisch geleitet von dem Schweizer Dirigenten Lorenzo Viotti. Musikalische Leitung: Jonathan Bloxham Inszenierung: Anna Bernreitner Bühnenbild und Video: Hannah Oellinger, Manfred Rainer Kostüme: Arthur Arbesser Choreografie: Ramses Sigl Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Roman Reeger In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer: ca. 3 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Aufführungen | Oper

La rondine

Opernhaus Zürich

Text von Giuseppe Adami nach einem Librettoentwurf von Artur Maria Willner und Heinz Reichert Magda verlässt ihren wohlhabenden Gönner, als sie dem jungen Ruggero begegnet. Doch das Gefühl einer ersten Liebe lässt sich nicht wiederholen. Puccinis «La rondine» (die Schwalbe), als Auftragswerk für das Wiener Carl-Theater ent standen, ist eine ungewöhnliche Mischung aus Oper und Operette, die die Kritik irritierte: den einen zu schwer, den anderen zu leicht. Trotz mehrfach überarbeitetem Schluss betrachtete Puccini sein «Sorgenkind» als Juwel, das bis heute selten gespielt wird. Christof Loy inszeniert dieses Werk als eindrucksvolle Wiederentdeckung. Die musikalische Leitung hat Marco Armiliato inne. Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Christof Loy Bühnenbild: Etienne Pluss Kostüme: Barbara Drosihn Lichtgestaltung: Fabrice Kébour Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Choreografie: Thomas Wilhelm Dramaturgie: Kathrin Brunner Philharmonia Zürich Chor der Oper Zürich In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: 2 Std. 25 Min. Inkl. Pause nach ca. 1 Std. 15 Min.
Aufführungen | Tanz

Oiseaux Rebelles

Opernhaus Zürich

«L’amour est un oiseau rebelle», so singt die Carmen in Georges Bizets gleichnamiger Oper. Mats Ek, die schwedische-Tanzlegende, hat Carmen 1992 beim Cullberg-Ballett zur Titelheldin eines Balletts gemacht. Dabei lehnt er sich eng an die der Oper zugrunde liegende Novelle von Prosper Mérimée an, in der Don José aus seiner Todeszelle die Geschichte von Carmen erzählt. Im Spiel mit klassischen Geschlechterrollen vermeidet Mats Ek gängige Carmen-Klischees und findet zu einer tief menschlichen Interpretation. Die aus Australien stammende Choreografin Dani Rowe leitet heute das Oregon Ballet Theatre. In ihrem Stück «Vestige» – zur Musik von Mussorgskys «Bildern einer Aus stellung» in der Orchesterfassung von Maurice Ravel – wird ein Leben besichtigt. In episodenhaften Visionen ziehen Personen, Eindrücke und Erlebnisse an der Hauptfigur, «Human», vorbei und lassen sie aus dem Erinnerten neue Kraft schöpfen. Vestige Ballett von Dani Rowe zu Modest Mussorgskys «Bilder einer Ausstellung» (Orchesterfassung von Maurice Ravel) Choreografie: Dani Rowe Musikalische Leitung: Matthew Rowe Bühnenbild: Jörg Zielinski Kostüme: Louise Flanagan Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Michael Küster Carmen Ballett von Mats Ek zu Rodion Schtschedrins «Carmen-Suite» Choreografie: Mats Ek Musikalische Leitung: Matthew Rowe Bühnenbild und Kostüme: Marie-Louise Ekman Lichtgestaltung: Ellen Ruge Dauer: ca. 2 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 35 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
Aufführungen | Ballett

Ballettschule für das Opernhaus Zürich

Opernhaus Zürich

AMAG Volksvorstellung Dauer: 2 Std. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 50 Min.
Aufführungen | Tanz

taZ - Curtain Up!

Opernhaus Zürich

taZ – Curtain Up! ist der jährliche Höhepunkt des Schuljahres für alle Schüler:innen der Tanz Akademie Zürich. Vielfältige klassische und zeitgenössische Werke von international renommierten Choreograf:innen wurden am 27. und 28. Juni im Theater Winterthur und werden am 5. Juli 2026 im Opernhaus Zürich präsentiert. Lassen Sie sich in die Welt dieser facettenreichen Werke begeistern, die von rein klassischem bis hin zu topaktuellem zeitgenössischem Tanz reichen und entdecken Sie mit uns eine beeindruckende Fülle an jungen, leidenschaftlichen Tanztalenten. AMAG Volksvorstellung
Aufführungen | Ballett

Romeo und Julia

Opernhaus Zürich

nach der gleichnamigen Tragödie von William Shakespeare Musik von Sergej Prokofjew In William Shakespeares Drama «Romeo und Julia» lässt die Kraft der Liebe zwei junge Menschen über sich hinauswachsen. Die Ballettbühne haben sich die Liebenden von Verona dank der Musik von Sergej Prokofjew erobert. Das Aufeinanderprallen von Liebe und Hass und das Nebeneinander von Zärtlichkeit und Gewalt hat er in seiner farbigen, glutvollen Partitur auf geniale Weise eingefangen. Cathy Marston bringt die berühmteste Liebesgeschichte der Welt mit dem Ballett Zürich als eine Welt der Gegensätze auf die Bühne, in der sich von einer Sekunde zur anderen alles in sein Gegenteil verkehren kann: Hinter der nächsten Ecke wartet die Liebe deines Lebens oder bereits der Tod. Zum ersten Mal arbeitet die Zürcher Ballettdirektorin mit Generalmusikdirektor Gianandrea Noseda zusammen. Choreografie und Inszenierung: Cathy Marston Szenarium: Cathy Marston, Edward Kemp Ausstattung: David Fleischer Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Dramaturgie: Edward Kemp, Michael Küster Ballett Zürich Junior Ballett Orchester der Oper Zürich Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: ca. 2 Std. 30 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Akt nach ca. 1 Std. 10 Min. Die Vorstellung am 26. Juni wird im Rahmen von «Opernhaus für alle» live auf den Sechseläutenplatz übertragen.
Aufführungen | Oper

Tannhäuser

Opernhaus Zürich

Handlung in drei Aufzügen Dichtung vom Komponisten Sieben Jahre lebte Tannhäuser in der Traumwelt des Venusbergs, doch auch die Rückkehr in die sinnesfeindliche Gesellschaft der Wartburg bringt keine Erfüllung. Pilgernd zwischen den Welten ist er heimatlos. Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, bekannt für seine eindringlichen Deutungen mythischer Stoffe und grosser Erzählungen, inszeniert «Tannhäuser» als existenzielles Identitätsdrama und surreale Reise ins Innere eines Menschen. Die Suche nach Sinn und Halt in einer Welt, die zu entgleiten scheint, hat Wagner zur philosophischen Weltbeschreibung verdichtet. Die isländische bildende Künstlerin Erna Mist hat dafür einen Raum entworfen, der die Topografie der inneren Zerrissenheit erfahrbar macht. Musikalische Leitung: Tugan Sokhiev Inszenierung: Thorleifur Arnarsson Bühnenbild: Erna Mist Kostüme: Teresa Vergho Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreografie: Sebastian Zuber Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Dramaturgie: Jana Beckmann, Roman Reeger Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Aufführungen | Schauspiel

Honda Romance

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

In Kooperation mit dem Zürcher Theater Spektakel In diesem bildgewaltigen und energiegeladenen Performanceabend kommt alles zusammen: ein abgestürzter Satellit, eine skurrile Modenschau mit Acapella-Finale und ganz viele Emotionen. Letztere stehen heute im Mittelpunkt von fast allem. Soziale Netzwerke machen sie zu Geld. Politiker*innen nutzen Emotionen, um Entscheidungen zu lenken, und künstliche Intelligenz analysiert sie in Echtzeit. HONDA ROMANCE ist eine rasende Reise durch hunderte emotionale Zustände und kann als ästhetische Metapher unserer Zeit gelesen werden: eine Welt im Dauerrauschen. Der Abend kippt ständig zwischen Komik und Ernsthaftigkeit, körperlichem Risiko und mentaler Überforderung. Wie halten wir unsere emotionalen Zustände in Balance? In einer musikalischen Partitur aus zehn Performer*innen, drei Windmaschinen und einem Satelliten wagt sich die französische Star-Regisseurin und Schauspielerin Vimala Pons ans Eingemachte. Gemeinsam mit Musiker Tsirihaka Harrivel setzt sie ihre Auseinandersetzung mit dem Balanceakt fort – oder vielmehr mit den Kräften, die diesen bedrohen. An der Schnittstelle von Performance, Zirkus, Tanz und Stand-up-Comedy stürzen sich die Performer*innen in physische und emotionale Ausnahmezustände. Eine Reizüberflutung im allerbesten Sinne. Was bleibt, ist die Gewissheit der Veränderung. Und die Möglichkeit, dass jede Erschütterung Neues hervorbringt. HINWEIS Der Vorverkauf für das Zürcher Theater Spektakel beginnt am 26. Juni um 10 Uhr! Das ganze Programm ist ab dem 19. Juni online auf theaterspektakel.ch Konzept, Text & Regie: Vimala Pons Mitarbeit Konzept, Regie & musikalische Leitung: Tsirihaka Harrivel Dauer: 1 Stunde 20 Minuten (keine Pause)
Aufführungen | Schauspiel

Der Zauberer von Oz

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Premiere: 24.10.2026 Ein Wirbelsturm zieht durch Kansas und reisst die Berghütte der jungen Dorothy, mit ihr darin, hinaus aus einer staub­trockenen Realität, hinein in das schillernde Land Oz. Doch Oz ist dieses Mal kein Märchenreich, sondern ein Film­set: Dorothy bekommt die Hauptrolle angeboten – sie soll Judy Garland spielen, Ikone des Hollywood­-Musicals «The Wizard of Oz», gefangen in einer Traumfabrik aus Technico­lor und Tabletten. Die Dreharbeiten werden zum Alptraum. Trotzdem tritt Dorothy vor die Kamera und singt mit zurück­gehaltenen Tränen von einer Sehnsucht, die wir alle kennen – der Sehnsucht, in uns selbst zu Hause zu sein. Denn so wie die Vogelscheuche sich Verstand wünscht, der Blech­mann ein Herz und der feige Löwe Mut, wünschen wir uns doch alle, uns selbst zu genügen. Und während Dorothy den verschlungenen gelben Wegen durch Wälder aus Pappmaché folgt, folgen wir ihr – in der Hoffnung, der Zauberer könne uns geben, was uns fehlt. Kein Wunder, dass das Land Oz von Aussenseiter*innen bevöl­kert ist, von queeren Hexen und alleinerziehenden Müt­tern, autistischen Zauberern und melancholischen Showgirls. Es ist eine Welt, in der plötzlich alle choreografiert zu tanzen beginnen, wie in einem Musical. Und im nächsten Moment den Atem anhalten, weil durch all den Kitsch hin­durch der Kinotraum am Gefühl von Schmerz zerfällt. Bei Bastian Kraft wird diese Reise durch Oz zu einer Reise durch einen Traum – hinein in unsere Abgründe und Ängste, verborgen unter Euphorie und Lust. ♥ Unterstützt von der Schwyzer-Winiker Stiftung REGIE: Bastian Kraft BÜHNE: Peter Baur KOSTÜME: Sophie Reble MUSIK: tracy september VIDEO: Sophie Lux DRAMATURGIE: Meloe Gennai
Aufführungen | Schauspiel

Ich erwarte die Ankunft des Teufels

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Premiere: 1.10.2026 aus dem Englischen von Ann Cotten, Mirko Bonné und Ulrike Draesner «Wenn die allgemeine Welt mich so kennen soll, wie ich will, dass sie mich kennt, mich aus Fleisch und Blut, mich mit der eigentümlichen Philosophie und der unglücklichen Seele, dann muss ich etwas näher an sie herankommen. Dieses hier mein Buch enthält nur eine Figur – mich selbst. Es gibt auch den Teufel – als Möglichkeit.» Blitzgescheit, charmant, umwerfend schön. Mary MacLane ist ein Ich, wie es ganz sicherlich kein zweites gibt. Nur scheint das ausser ihr selbst leider noch niemand begriffen zu haben. Kein Blatt nimmt Mary MacLane vor den Mund, als sie sich 1902 den Weltschmerz von der Seele schreibt, den Frust über die grauenvolle Perspektivlosigkeit in der Provinz und die gleichgültigen, fantasielosen Menschen dort. Messerscharf philosophiert sie über Kunst und Lite­ratur, Steak und Frühlingszwiebeln, über Lebenssinn und die Schönheit der Natur. In der Ödnis von Montana verfasst die 19-Jährige ein schillerndes Psychogramm, das zwischen Alltagsbeobachtungen und morbiden Fantasien, Euphorie und Traurigkeit schamlos sie selbst ins Zentrum rückt. «In einer Welt von so vielfältiger Schönheit muss es doch auch etwas für mich geben.» Diese Suche nach der eigenen Subjektivität, dem eigenen Begehren, setzt Mary MacLane Jahre später in einem zweiten Text fort: ICH, geschrieben aus der Perspektive des nun Mitte 30-­jährigen Literatur­stars, der nach längerer Abwesenheit nach Montana zurück­kehrt. Beide Texte verwebt Marie Rosa Tietjen in einer eigenen Fassung und entwickelt gemeinsam mit ihrem Team und einer Schauspielerin des Ensembles ein Solostück. REGIE: Marie Rosa Tietjen BÜHNE: Simeon Melchior KOSTÜME: Aino Laberenz MUSIK: Lex Landergott DRAMATURGIE: Rose Reiter
Aufführungen | Schauspiel

Die kleine Meerjungfrau

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

«Wenn die Leute einen Fisch sehen, kommt auch niemand auf die Idee, zu fragen, ob das ein Männlein ist oder ein Weiblein. In einem Aquarium herrschen diesbezüglich paradiesische Zustände: Du wirst in deiner Schönheit bewundert, und niemand will dir zwischen deine Beine schauen.» Unter Wasser sehen wir Menschen unscharf, Formen verschwimmen, Körpergrenzen lösen sich auf, alles kommt ins Fliessen. Gleiches passiert im Drag, der Kunstform, die durch extravagante Kostüme und Make-up Geschlechterrollen auflöst, Identitäten in Glitzer und Pailletten taucht und vor allem eine atemberaubende Show bietet. Hans Christian Andersens Märchen zeigt eine ebensolche Transformation: Eine Meerjungfrau verliebt sich in einen Menschen und möchte ihren Fischschwanz loswerden. Das Märchen endet bekanntermassen tragisch. Vielleicht spiegelt es Andersens eigenes Schicksal wider, der sein Leben lang in seinen Jugendfreund verliebt war und diese Liebe nie leben konnte. Und gleichzeitig ist es eine Geschichte so alt wie die Menschheit selbst, von Nymphen, Nixen und Wassergeistern, von Verwandlung und der Befreiung aus der zugeschriebenen Rolle. Der dem Schauspielhaus Zürich bestens bekannte Regisseur Bastian Kraft begeisterte das Publikum in den letzten Jahren mit den Inszenierungen «Andorra» und «Homo Faber» von Max Frisch und «Buddenbrooks» von Thomas Mann. Nun, anstatt der Liebe des Prinzen an Land, sucht Bastian Kraft das Glück im Meer: Mit Spieler*innen aus dem Ensemble und Stars aus der Schweizer Drag Szene liest er die Geschichte der kleinen Meerjungfrau neu und taucht dorthin, wo Biographie und Märchen ineinander fliessen und Drag und Schauspiel zu einer Show de nixe verschwimmen. Inszenierung: Bastian Kraft Bühnenbild: Peter Baur Kostümbild: Sophie Reble Musik: Björn SC Deigner Video: Jonas Link Licht: Michel Güntert Dramaturgie: Anika Steinhoff, Bendix Fesefeldt Eine Koproduktion mit dem Thalia Theater Hamburg Empfohlen ab 14 Jahren Dauer: 2 Stunden 10 Minuten (ohne Pause)
Aufführungen | Schauspiel

And the stars will be up tonight

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

Premiere: 9.10.2026 Als Kind durfte Mervan Ürkmez in der Schule den Sportkurs «Rhythmische Sportgymnastik» nicht belegen – einfach, weil er ein Junge war. Heute erfüllt sich der Schauspieler seinen Kindheitstraum und wagt für die Stückentwicklung in Eigenregie ein Experiment: Ein Jahr lang trainiert er intensiv die Rhythmische Sportgymnastik und begibt sich parallel auf eine umfassende Recherchereise. In Gesprächen mit zahlreichen Expert*innen untersucht er Transformations­prozesse in Natur und Gesellschaft sowie individuelle und kollektive Verunsicherungen angesichts der sich überlagern­den gesellschaftlichen Krisen und Umbrüche unserer Zeit. Es entsteht eine persönliche und zugleich hochpolitische Gymnastik­-Performance über die Kraft, Ängste zu überwinden, über die Suche nach Hoffnung – und über die Schönheit bunter schwingender Bänder als Antwort auf die Dunkelheit. Oder, um es mit Rihanna zu sagen: «We found love in a hopeless place.» Unser Ensemblemitglied Mervan Ürkmez bringt sein erfolg­reiches Solo ans Haus und lädt ein zu einem Abend, der mitten ins Herz trifft. Eine Produktion des Schauspielhaus Graz REGIE: Mervan Ürkmez BÜHNE: Franziska Bornkamm, Eva Seiler KOSTÜME:Mervan Ürkmez, Mariam Haas, Martha Pinsker MUSIK: Antonia Manhartsberger Choreografie: Anne Greta Weber DRAMATURGIE: Male Günther
Aufführungen | Schauspiel

Die Mausefalle / The Mousetrap

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

Premiere: 3.10.2026 aus dem Englischen von Horst Willems Grossbritannien der 1950er-­Jahre: Die neu eröffnete Pension im alten Landsitz Monkswell Manor, der den Eindruck er­weckt, «als ob Generationen einer Familie mit schwindendem Vermögen darin gelebt hätten», wird durch einen heftigen Schneesturm vom Rest der Welt abgeschnitten. Die Pensions­gäste – skurrile Gestalten aus der britischen Ober- und Mittelschicht – werden in der Lounge auf sich selbst zurückgeworfen. Doch dann erscheint Detective Sergeant Trotter auf Skiern in der Tür und bringt eine Warnung mit: Die Anwesenden sind in Todesgefahr. Wer verschweigt hier wem was? Und sind wirklich alle das, was sie zu sein scheinen? Der Zweifel ist gesät, vertraute Gewissheiten beginnen zu bröckeln: «Vielleicht kann man niemandem trauen – vielleicht ist jeder ein Fremder.» Inspiriert von einer wahren Begebenheit schuf Agatha Christie mit DIE MAUSEFALLE ein Krimi-­Meisterwerk voller falscher Fährten, verborgener Identitäten und dunkler Geheimnisse. Entstanden ist eine genaue Studie der «Mechanik der Angst»: Wie beeinflusst die Angst unser Den­ken und Handeln? Seit 1952 wird DIE MAUSEFALLE im Londoner West End ge­spielt. Damit ist es das Theaterstück, das am längsten auf dem Spielplan eines Theaters steht. Genau 50 Jahre nach dem Tod der «Queen of Crime» inszeniert der Co-­Intendant Rafael Sanchez DIE MAUSEFALLE in der Schiffbau Halle im Bühnenbild von IL GATTOPARDO – und gibt dem sizilianischen Palazzo ein zweites Leben. HINWEIS: Ausgewählte Aufführungen werden in englischer Sprache gespielt. Termine finden Sie unter dem Titel THE MOUSETRAP auf der entsprechenden Stückseite. ♥ Unterstützt vom Förder Circle des Schauspielhauses und der Else v. Sick Stiftung REGIE: Rafael Sanchez BÜHNE: Michela Flück KOSTÜME: Sara Valentina Giancane MUSIK: Cornelius Borgolte DRAMATURGIE: Dominika Široká
Aufführungen | Schauspiel

I’M JUST HERE FOR THE KISSES

Schauspielhaus Zürich / Schiffbau

Eine Produktion des Jungen Schauspielhauses Wie man sich bettet, so liegt man. Gemütlich haben wir es uns gemacht in unserer frisch bezogenen, schneeweissen Bettwäsche, mit unseren flauschigen Kuschelsocken und der pflichtbewussten Einhaltung unserer Evening Routine. Doch was, wenn sich Monster unter dem Bett bemerkbar machen und wir selbst mit unserer Comfortserie nicht zur Ruhe kommen? Was, wenn das Einschlafen immer schwerer fällt und das Aufstehen zur Qual wird? In I’M JUST HERE FOR THE KISSES stellen wir uns den unbequemen Fragen nach Machtlosigkeit und Verantwortung, Individualismus und Gemeinschaft, Prägung und Glück – wenn nötig sogar in unseren Albträumen. Schon fast eine ganze Spielzeit lang haben die Teilnehmer*innen des Theaterjahrs 2025/26 in unterschiedlichen Bereichen des Schauspielhauses künstlerische und organisatorische Erfahrungen gesammelt. Als krönender Abschluss ihrer Zeit bei uns zeigen sie nun ihr gemeinsames Abschlussprojekt. Das Junge Schauspielhaus wird unterstützt von der Ernst Göhner Stiftung, der Elisabeth Weber Stiftung und vom Komplizen Klub des Schauspielhauses.
Aufführungen | Schauspiel

Die Dreigroschenoper

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

Premiere: 17.9.2026 Jahrmarkt im Londoner Stadtteil Soho: Hier entfaltet sich die Halbwelt und Heimat von Gestalten am Rande der Gesell­schaft. Hier floriert das Geschäft von Jonathan Jeremiah Peachum. Als Kopf der Bettlermafia hält er nicht nur das Monopol auf Bettellizenzen, sondern stattet die Bettelnden in seiner Boutique auch mit mitleiderregender Mode und Accessoires aus. Seinen Erfolg hat er nicht zuletzt dem Charme und Geschäftssinn seines einzigen Kindes Polly zu verdanken. Kein Wunder also, dass er Pollys Heirat mit dem stadtbekannten Gangster Macheath alias Mackie Messer als existenzielle Bedrohung wahrnimmt. Während Peachum nach Wegen sucht, den Rivalen aus dem Weg zu räumen, schaffen Polly, Frau Peachum und Macheaths alte Liebe Jenny Tatsachen. DIE DREIGROSCHENOPER, Bertolt Brechts berühmtestes Werk, war 1935 erstmals auf der Pfauenbühne zu sehen. Die europa­weit gefeierte Inszenierung der Prager Theatergruppe D35 gastierte in Zürich und löste bei der rechten Nationalen Front eine starke Reaktion aus: Mit Strassenprotesten erzwang diese schliesslich den Abbruch des Gastspiels. Zum Auftakt der Jubiläumsspielzeit erinnert die Co-­Inten­dantin des Schauspielhauses, Pınar Karabulut, an dessen antifaschistische Tradition und holt Brechts satirische Revue in einer ihrer so glamourösen wie scharfsinnigen Inszenierungen auf die Pfauenbühne zurück. Unterstützt von der International Music and Art Foundation (IMAF) REGIE: Pınar Karabulut MUSIKALISCHE LEITUNG: Bettina Ostermeier BÜHNE: Michela Flück Mitarbeit Bühne: Daniel Felgendreher KOSTÜME Claudia Irro LICHT: Christoph Kunz DRAMATURGIE: Nina Rühmeier
Aufführungen | Schauspiel

Maniac

Schauspielhaus Zürich / Pfauen

aus dem Englischen von Thomas Brovot Bühnenfassung Calixto Bieito «1997 war der Computer zum ersten Mal dem Menschen im Schach überlegen.» Am Ende des 20. Jahrhunderts gipfelte der rasante Fortschritt in Wissenschaft und Technik in einem Duell zwischen Mensch und Maschine. Das menschliche Produkt begann den Menschen selbst zu übersteigen. Hinter dieser Errungenschaft stecken Träume und Albträume des letzten Jahrhunderts, die bis in die Gegenwart nachwirken. Der chilenische Autor Benjamín Labatut spürt in seinem brillanten Roman aussergewöhnlichen Persönlichkeiten nach, die ihr Leben den unerklärlichen Tiefen von Mathematik und Logik gewidmet und unsere von Technik durchdrungene Gegenwart begründet haben. Im Zentrum der Erzählung steht der Mathematiker John von Neumann, Erfinder der Spieltheorie, Mitentwickler der Atombombe und Vordenker der Künstlichen Intelligenz – «ein Ausserirdischer unter uns». Doch auch Neumann ringt am Ende mit seiner eigenen, banalen Sterblichkeit. Das Menschsein lässt sich dem Menschen nicht austreiben. Labatuts gekonnte Montage von Fakten und Fiktion bringt uns auf die Spur von Menschen, in deren visionären Denken sich Rationalität und Irrationalität kreuzen. Am Schauspielhaus kommt erstmalig ein Werk Benjamín Labatuts auf die Bühne. Labatuts Schreiben findet in Calixto Bieitos beeindruckendem Engagement für die darstellende Kunst und ihre Sprache seine ideale Übersetzung ins Theater. Mit seinem scharfen Sinn für zeitgenössische Literatur adaptiert der spanische Regisseur den Roman für die Uraufführung im Pfauen. Bieito, bekannt durch seine kompromisslosen Auseinandersetzungen mit dem Menschen und seinen Abgründen, verhandelt die Geschichte unserer technologisierten Welt auf der analogen Bühne – dort, wo sie entstanden ist: unter den Menschen. REGIE: Calixto Bieito BÜHNE: Calixto Bieito, Barbora Horáková KOSTÜME: Paula Klein Keiller MUSIK: Janiv Oron VIDEO: Adrià Bieito Cami LICHT: Markus Keusch, Calixto Bieito Dramaturgie: Nina Rühmeier Dauer: 1 Stunde 30 Minuten (keine Pause)
Aufführungen | Film

Hofkino

Landesmuseum Zürich

Afterwork, Sundowner, Dinner und Film im historischen Museumshof Das Hofkino – mehr als nur Film. Vom 11. Juni bis 5. Juli 2026 verwandelt sich der Innenhof des Landesmuseums in einen lauschigen Sommergarten mitten in der Stadt. Täglich ab 17 Uhr: Afterwork-Drinks, feine Küche von CouCou, OSSO und Venus und ein sorgfältig kuratiertes Abendprogramm unter freiem Himmel. Ob spontaner Feierabend, romantisches Date-Night-Dinner oder Firmenanlass – das Hofkino verbindet kulinarischen Genuss mit Kino-Erlebnis. Der Eintritt in den Innenhof ist kostenlos – ein Besuch der Gastronomie ist auch ohne Filmticket möglich. Donnerstag, Freitag und Samstag sorgen DJs für den perfekten Vibe bis Filmstart. Infos, Filmprogramm und Tickets für die Filme gibt es unter hofkino.ch.
Aufführungen | Oper

Così fan tutte

Opernhaus Zürich

Dramma giocoso in zwei Akten Libretto von Lorenzo da Ponte Um die Abgründe der Liebe geht es in fast allen Opern Mozarts – doch in keiner so ausschliesslich wie in «Così fan tutte». Dass ihnen ihre Verlobten Dorabella und Fiordiligi treu sind, davon sind Ferrando und Guglielmo überzeugt. Mit Don Alfonso, der ihnen mit einem Experiment das Gegenteil vorführen will, gehen die Männer eine Wette ein. Doch was als harmloses Spiel beginnt, wird zum grausamen Experiment am offenen Herzen … Radikal zeitgenössisch ist die Inszenierung von Kirill Serebrennikov; Roberto González-Monjas, Chefdirigent des Musikkollegiums Winterthur, führt durch Mozarts so brillante wie doppelbödige Partitur. Musikalische Leitung: Roberto González-Monjas Inszenierung, Bühnenbild und Kostüme: Kirill Serebrennikov Umsetzung Inszenierung, Choreografie: Evgeny Kulagin Bühnenbildmitarbeit: Nikolay Simonov Kostümmitarbeit: Tatiana Dolmatovskaya Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Ilya Shagalov Choreinstudierung: Alice Lapasin Zorzit Dramaturgie: Beate Breidenbach In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: ca. 3 Std. 30 Min. Inkl. Pause nach ca. 1 Std. 35 Min.
Aufführungen | Tanz

Next Generation

Opernhaus Zürich

Premiere: 1.7.2026 In der Reihe «Next Generation» bekommt der choreografische Nachwuchs seine grosse Chance. Alle zwei Jahre präsentieren Tänzer:innen des Balletts Zürich und des Junior Balletts auf der Studiobühne des Opernhauses eigene Choreografien, die sie im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe kreiert haben. Mit ihren Tänzerkolleg:innen studieren die Mitglieder der Compagnie ihre neuen Kreationen ein und können sich bei dieser Gelegenheit auch am Erarbeiten von Bühnenbildern und Kostümen versuchen. Das «kleine Format» kommt der Intensität und choreografischen Vielfalt eines solchen variationsreichen Ballettabends zugute, und so entstehen immer wieder überraschende Experimente, kluge tänzerische Momentaufnahmen und sinnliche Höhepunkte. Ballett Zürich Junior Ballett Dauer: 1 Std. 55 Min. Inkl. Pause nach ca. 55 Min.

Sie haben noch keinen Login? Dann registrieren Sie sich gleich hier!

Bitte schauen Sie in Ihrem E-Mail-Postfach nach der Registrierungsmail und klicken Sie auf den darin enthaltenen Link.