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Arabella
Opernhaus Zürich
Lyrische Komödie in drei Aufzügen Libretto von Hugo von Hofmannsthal Umgeben von zahlreichen Verehrern, erträumt sich Arabella den einzig «Richtigen». Sie findet ihn im kroatischen Grossgrundbesitzer Mandryka. Die letzte idealisierte Liebesheirat in der Operngeschichte ist ein Tanz auf dem Vulkan: Die Oper ist in Zeiten tiefer gesellschaftlicher Verunsicherung entstanden. Der operettenhafte Ton in Strauss’ «Lyrischer Komödie» ist merkwürdig gebrochen. 1933 in Dresden uraufgeführt, wurde es von den Nazis zu Propagandazwecken instrumentalisiert. Regisseur Robert Carsen blendet diese gesellschaftspolitischen Umstände nicht aus und verlegt die Handlung in die Hochphase des Dritten Reichs. Die Besetzung vereint unter anderem Diana Damrau, Michael Volle und Pavol Breslik. Musikalische Leitung: Markus Poschner Inszenierung: Robert Carsen Ausstattung: Gideon Davey Lichtgestaltung: Robert Carsen, Peter van Praet Choreografie: Philippe Giraudeau Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Dramaturgie: Ian Burton, Kathrin Brunner Dauer: 3 Std. Inkl. Pause nach ca. 1 Std. In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
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Cardillac
Opernhaus Zürich
Oper in drei Akten Libretto von Ferdinand Lion nach E.T.A. Hoffmann (1. Fassung) Cardillac kann sich von seinen Kunststücken nicht trennen. Der Juwelier muss alle töten, die Schmuck bei ihm kauften. E.T.A. Hoffmanns Novelle «Das Fräulein von Scuderi», eine der ersten Kriminalgeschichten überhaupt, diente Paul Hindemith als Vorlage. Seine Oper von 1926 ist ein Meilenstein in der Entwicklung des Musiktheaters. 100 Jahre nach der Uraufführung in Dresden bringt das Opernhaus Hindemiths erste abendfüllende Oper in einer Neuinszenierung heraus. Bereits zu Beginn der 1920er-Jahre hatte sich Hindemith innerhalb der jüngeren Komponistengeneration eine prominente, nicht selten umstrittene Stellung erarbeitet. Insbesondere seine frühen musiktheatralen Einakter wie «Sancta Susanna» oder «Mörder, Hoffnung der Frauen» sorgten für nachhaltige Aufmerksamkeit und etablierten seinen Namen auch auf den Opernbühnen – als Vorboten von «Cardillac», mit dem ihm erstmals ein bleibender Platz im Opernrepertoire zufallen sollte. Hindemith schuf ein tiefsinniges Künstlerdrama, das den gesellschaftlichen Wert von Kunst und Kunstschaffenden, von Kunst und Besitz, Nutzen, Ethik und Grenzen der Kunst thematisiert. Die Produktion verschafft ein Wiedersehen mit dem ehemaligen Zürcher Generalmusikdirektor Fabio Luisi, der ein passionierter Anwalt von Hindemiths rhythmusgetriebener, eiskalt-schillernder Partitur ist. Für die Inszenierung zeichnet Kornél Mundruczó verantwortlich, einer der aktuell spannendsten Theater- und Filmemacher («Pieces of a Woman», «Underdog» u.a.). Mundruczó liest «Cardillac» als zeitgenössischen Thriller, als psychologisch hoch aufgeladene Geschichte über Besitz, Obsession und Macht. Der Abend ist ein Spiegel unserer heutigen Konsumgesellschaft, in der das Streben nach materiellen Gütern, nach Status und schnellem Kick eine zentrale Rolle spielen. Cardillac selbst ist eine psychologisch komplexe Figur: ein angesehener Künstler, dessen körperliche Bindung an sein Werk und den Zwang nach Kontrolle ihn zum Dieb und Mörder macht. Die ästhetische Inspiration für das Bühnenbild schöpft aus realen urbanen Orten – vom New Yorker Diamond District bis nach Antwerpen, wo Gold und Diamanten als «Treibstoff des Reichtums» fungieren. Diese glitzernde Welt steht in scharfem Kontrast zur psychologischen Dunkelheit des Stücks: ein Spiel aus schimmernder Oberfläche und innerer Abgründigkeit. Musikalische Leitung: Fabio Luisi Inszenierung: Kornél Mundruczó Ausstattung: Monika Korpa Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Lichtgestaltung: Elfried Roller Dramaturgie: Kathrin Brunner, Kata Wéber In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Dauer: ca. 2 Std. 05 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 30 Min. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn.
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Hans Schleif
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Hans Schleif war Architekt, Archäologe, Familienvater und ranghohes Mitglied der SS. Sein Enkel Matthias Neukirch, seit 2015 Mitglied im Ensemble des Schauspielhauses, begab sich auf die Suche nach dessen Biografie. Was er dabei herausgefunden hat ist überraschend, verwirrend und wirft neue Fragen auf. Er nimmt uns mit auf diese Suche durch die Untiefen der Geschichte, um im Heute anzukommen. «Er gestaltet einen sehr persönlichen Abend, der gleichwohl auf bizarre Art antike Mythen, Holocaust und Wunderwaffen miteinander verknüpft. Selten ist Geschichte so greifbar geworden.» schrieb Tom Mustroph vom Berliner Tagesspiegel. Regie, Einrichtung, Abendspielleitung: Julian Klein Dauer: ca. 2 Stunden 20 Minuten Empfohlen ab 16 Jahren
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Stützliwösch Supertrans UNO
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
In Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen, und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. Mit STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS UNO startet die für das Schauspielhaus Zürich geschriebene, brandneue, dreiteilige Theaterserie des Schweizer Autors Kay Matter, die im Laufe der Spielzeit von drei spannenden wie unterschiedlichen Regiepositionen auf die Bühne gebracht wird. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. Kay Matters Arbeit an STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS wurde durch das SchreibZeit Stipendium der Stiftung Niedersachsen (2025) gefördert. Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich Autor: Kay Matter Regie: Dennis Nolden Bühne: Lea Burkhalter Kostüme: Josefin Kwon Licht: Jan Guldimann Dramaturgie: Rose Reiter Regieassistenz: Dominic Schibli Bühnenbild- und Kostümbildassistenz: Pauline Heitmann WICHTIGE INFO Jeder Teil der Reihe erzählt eine in sich geschlossene Geschichte. Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Haben Sie Lust auf die anderen beiden Teile? Für das Gesamterlebnis ist keine bestimmte Reihenfolge erforderlich. CONTENT NOTE Diese Inszenierung thematisiert Trans- und Queerfeindlichkeit. Dauer: 1 Stunde (keine Pause)
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Stützliwösch Supertrans DUE
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Kaum sind Matteo und sein Vater Aldo ans Ziel ihrer Reise gelangt, mutiert das Dorf zum Gruselkaff. Teil zwei der brandneuen Theaterserie von Kay Matter führt die beiden Protagonisten direkt in die erdrückenden Arme der «Nonne», der mit Gossip kommentierenden Quasi-Grossmütter. Gut, dass wenigstens der blinde Chihuahua Ernesto nicht von Matteos Seite weicht. Während Aldo sich bemüht, den Fiat zu verkaufen, treibt es Matteo, ganz blass vor Hunger nach Fleisch und Männern, auf die Strassen. Zwischen Badeschaum und Blut, zwischen Tagen und Nächten voller Verwandlungen, offenbart sich das Dorf als ein Ort, an dem die Sitten tagsüber zur Schau gestellt werden und bei Nacht in der kleinen Dorfbar fallen. Das alles wird immer wieder unterbrochen vom unaufhörlichen «Ping» der Gay-Dating-Apps. In diesem atemlosen Rhythmus verwandelt sich das «Dazwischen» in einen Raum der Begegnung, in dem man im Schatten des Katholizismus die Sprache des Flirts, des Drags und der Begierden lernt. Und in der kleinen Familie, die im «Dazwischen» entsteht, vermischt sich die Angst vor Veränderung mit der Angst vor dem Verlassenwerden. Sie kippt in Anschuldigungen… während das Monster lauert. Kay Matters Arbeit an STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS wurde durch das SchreibZeit-Stipendium der Stiftung Niedersachsen (2025) gefördert. Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich Autor: Kay Matter Regie: *OTHER ISSUES, Jchj V. Dussel, Moritz Sauer Bühne: Lea Burkhalter Kostüme: Josefin Kwon Licht: Rasmus Stahel Drmaturgie: Rose Reiter, Meloe Gennai WICHTIGE INFO Jeder Teil der Reihe erzählt eine in sich geschlossene Geschichte. Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Haben Sie Lust auf die anderen beiden Teile? Für das Gesamterlebnis ist keine bestimmte Reihenfolge erforderlich. CONTENT NOTE Diese Inszenierung thematisiert Trans- und Queerfeindlichkeit. SENSORISCHE WARNUNG Diese Inszenierung enthält Nebel, teilweise laute Geräusche und teilweise grelles Licht. Menschen mit Lichtempfindlichkeit empfehlen wir, sich in die hinteren Reihen zu setzen. Etwa 45 Minuten nach Vorstellungsbeginn (Song Duett Love Long Road) gibt es eine kurze Stroboskop Sequenz (ca. 30 sec.). Dauer: 1 Stunde 10 Minuten (keine Pause)
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Stützliwösch Supertrans - UNO & DUE & TRE
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Erleben Sie das GRANDE FINALE der dreiteiligen, brandeuen Theaterserie STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS des Schweizer Autors Kay Matter an einem Abend: Drei spannende wie unterschiedliche Regiepositionen haben die einzelnen Teile UNO, DUE und TRE im Laufe der Spielzeit auf die Bühne gebracht. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. UNO In Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen, und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. DUE Kaum sind Matteo und sein Vater Aldo ans Ziel ihrer Reise gelangt, mutiert das Dorf Belbuio zum Gruselkaff. DUE führt die beiden Protagonisten direkt in die erdrückenden Arme der «Nonne», der mit Gossip kommentierenden Quasi-Grossmütter. Gut, dass wenigstens der blinde Chihuahua Ernesto nicht von Matteos Seite weicht. Während Aldo sich bemüht, den Fiat zu verkaufen, treibt es Matteo, ganz blass vor Hunger nach Fleisch und Männern, auf die Strassen, während das Monster lauert... TRE Nach dem horny Ende von DUE erhebt sich TRE aus der Dunkelheit: postapokalyptisch, sexy und fucking scary. Belbuio wirkt, als wäre es von den Heiligen verlassen. Männer verschwinden plötzlich, und die Figuren, an die wir uns gebunden hatten, scheinen besessen. Die zweiteilige Rom-Com kippt endgültig und wird vom Thriller verschluckt. Unter den glühenden Augen des Monsters begegnen sich die Liebenden Matteo und Santo immer wieder – oder vielleicht endlich wirklich? Die Dorfbewohner*innen müssen in Ruhe schlafen können, also organisieren die Grossmütter eine Jagd. Wird Belbuio zur Arena für Begehren und Verfolgung? Werden Matteo und Santo sich am Ende wiederfinden? Und können Vater, Sohn und Chihuahua endlich vereint werden? Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich REGIE UNO: Dennis Nolden REGIE DUE: *OTHER ISSUES REGIE TRE: Sarah* Claire Wray UNO: 1 Stunde DUE: 1 Stunde 10 Minuten TRE: 1 Stunde
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Ein Sommernachtstraum
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Premiere: 14.3.2026 Wenn Naturgewalten aufbegehren und Unwetter die Welt aus ihren Angeln heben, kann das nur eins bedeuten: dicke Luft im Feenland. Oberon und Titania, Herrscher*innen dieses zauberhaften Reichs, haben wieder einmal eine heftige Beziehungskrise und zanken, dass den Elfen Hören und Sehen vergeht. Kein guter Moment, um sich in ihrem Wald zu verirren. Aber ausgerechnet jetzt straucheln vier Liebende und eine Handwerkertruppe aus Athen durch das Gehölz. Während Letztere fernab neugieriger Augen ein Theaterstück probieren möchte und sich dabei um Kopf und Kragen spielt, sind die vier anderen zwar schwer verliebt, doch umso schwerer an der Liebe leidend. Denn unbedacht schiesst Amor seine Pfeile, und so fliehen Hermia und Lysander vor dem rasend eifersüchtigen Demetrius, den wiederum die liebeskranke Helena verfolgt. Grund genug für Oberons Gehilfen Puck, ein hochpotentes Zaubermittel in den Ring zu werfen, das bald an allen Fronten für Verwirrung sorgt. Kaum senkt sich die Nacht über die erhitzten Gemüter, erwachen ungeahnte Triebe. Im Dickicht grosser Gefühle und noch grösserer Gemeinheiten beginnt ein albtraumhafter Spuk, der den ganzen Wald zum Beben bringt. Unverschämt und ausgelassen spürt Pınar Karabulut auf der Pfauenbühne den Verrücktheiten der Liebe nach. Shakespeares klebrig-feuchtes Sommermärchen verwandelt sie in einen wahnwitzigen Ritt entlang der feinen Linie zwischen Liebe und Begierde, Macht und Unterwerfung, der Mensch wie Kobold aus dem Sattel wirft. Aus dem Englischen übersetzt von Angela Schanelec, in Zusammenarbeit mit Jürgen Gosch und Wolfgang Wiens. Regie: Pınar Karabulut Bühne: Michela Flück Kostüme: Teresa Vergho Musik: Daniel Murena Licht: Gerhard Patzelt Dramaturgie: Rose Reiter Unterstützt von der Internationalen Music and Art Foundation
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Kinofilm - Epic: Elvis Presley In Concert
Bluesfestival Baden
Elvis singt und erzählt seine Geschichte wie nie zuvor in einem neuen Kinoerlebnis des visionären Filmemachers Baz Luhrmann. Der visionäre Regisseur Baz Luhrmann (Moulin Rouge, Elvis) lässt Musiklegende Elvis Presley neu aufleben: Verloren geglaubte Aufnahmen, Welthits und eine unvergleichliche Stimme in nie dagewesener Tonqualität – EPIC: ELVIS PRESLEY IN CONCERT ist ein Konzertfilm, wie es ihn nie zuvor im Kino gegeben hat! Während der Dreharbeiten zu seinem mehrfach Oscar®-nominierten Film Elvis (2022) fand Luhrmann das verschollen geglaubte Filmmaterial der legendären Elvis-Konzertfilme aus den 1970er-Jahren. Gemeinsam mit unveröffentlichten Super-8-Filmen der Graceland-Archive wurden die Filmnegative mit modernster Technik restauriert. Das Ergebnis ist mehr als nur ein Konzertfilm in beeindruckender Bild- und Tonqualität. Luhrmann gibt Elvis selbst eine Stimme in seiner Geschichte! Produktion & Regie: Baz Luhrmann Produktion: Schuyler Weiss, Jeremy Castro, Matthew Gross, Colin Smeeton Ausführende Produktion: Jonathan Redmond, Catherine Martin, Tom Mackay, Richard Story, Krista Wegener
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| Schauspiel
Il Gattopardo
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
aus dem Italienischen von Burkhardt Kroeber Bühnenfassung von Pınar Karabulut und Hannah Schünemann Der sizilianische Fürst Salina ist gross, stark, gebildet und unfehlbar – ein Patriarch des alten Europas. Doch die Strahlkraft seiner Adelsfamilie beginnt zusehends zu bröckeln. Das Italien des 19. Jahrhunderts ist von politischen Umbrüchen gezeichnet. Der Siegeszug des Freiheitskämpfers Garibaldi verhilft dem Bürgertum zur Blüte und bringt die alte Ordnung durcheinander. Plötzlich trägt der Bürgermeister einen Frack, seine Tochter besucht ein Eliteinternat und verdreht als Bürgerliche dem blaublütigen Neffen des Fürsten den Kopf. Basierend auf der eigenen Familiengeschichte erzählt Giuseppe Tomasi Di Lampedusa in seinem Roman episodenhaft nicht weniger als 50 Jahre sozialer Veränderung. Den Aufstieg des Bürgertums, die transnationalen und politischen Verstrickungen der Insel und die individuellen Wünsche und Sehnsüchte seiner Charaktere: «Wenn alles bleiben soll, wie es ist, muss alles sich ändern.» Die Orte, an denen der Autor die Handlung platziert, scheinen sich dabei plastisch aus den Seiten des Romans hervorzuheben. Die Hitze auf dem kargen Land, der staubige Geruch der Strassen in Palermo, das Klirren der Kronleuchter, die Farben der Kleider und Gemälde, der Marmor im Stadtpalast und die zinnene Badewanne im Ferienschloss Donnafugata – die literarische Magie des Romans zieht uns bis heute in den Bann. Pınar Karabulut bringt den Roman zum festlichen Beginn ihrer Co-Intendanz am Schauspielhaus im grossen Stil auf die Bühne der Schiffbau Halle. Sie nutzt die Möglichkeiten der einzigartigen Spielstätte, um die Sogkraft der Welt im Buch zum Leben zu erwecken und lädt ihr Publikum zum hautnahen Erleben der Geschichte ein. Durch ihre spielerisch surreale Inszenierungsästhetik verknüpft die Regisseurin den modernen Klassiker mit einer pointiert aktuellen Lesart: Wie verändern wir die Welt und die Welt uns, in einer Zeit des absoluten Umbruchs? Regie: Pınar Karabulut Bühne: Michela Flück Kostüme: Sara Valentina Giancane Musik: Daniel Murena Licht: Michel Güntert Dramaturgie: Hannah Schünemann Unterstützt von der Zürcher Kantonalbank sowie von dem Istituto Italiano di Cultura di Zurigo, der Società Dante Alighieri Zurigo und dem Gruppo Gattopardo Svizzero Dauer: 3 Stunden 30 Minuten (inkl. 20-minütige Pause) 1. Teil: 2 Stunden 15 Minuten 2. Teil: 55 Minuten
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Klassentreffen
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Seit vielen Jahren verbindet Co-Intendant Rafael Sanchez und Ensemblemitglied Mike Müller eine enge Arbeitsbeziehung: Müller schreibt und spielt, Sanchez inszeniert. Drei fulminante Produktionen der letzten Spielzeiten, uraufgeführt am Casinotheater Winterthur, finden nun am Schauspielhaus eine neue Heimat. So auch: KLASSENTREFFEN. In KLASSENTREFFEN begegnen sich nach über 40 Jahren ehemalige Mitschüler*innen und teilen ihre erfüllten und weniger erfüllten Biografien. Manch einer blufft und manch eine macht sich etwas vor, und das Ende kommt für noch andere schneller als gedacht. Ein Feuerwerk zum falschen Zeitpunkt. Regie: Rafael Sanchez Technik: Pipo Schreiber (hellwerk.ch)
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| Schauspiel
Erbsache
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Seit vielen Jahren verbindet Co-Intendant Rafael Sanchez und Ensemblemitglied Mike Müller eine enge Arbeitsbeziehung: Müller schreibt und spielt, Sanchez inszeniert. Drei fulminante Produktionen der letzten Spielzeiten, uraufgeführt am Casinotheater Winterthur, finden nun am Schauspielhaus eine neue Heimat. ERBSACHE bringt knallharte Verhandlungen auf die Bühne: Eine strenge Richterin, zwei ambitionierte Anwälte und drei verkrachte Geschwister sollen die Erbmasse eines Verstorbenen teilen. Unterschiedliche Interpretationen des Testaments werden verhandelt, Sinn und Unsinn des Erbens erörtert und Familienfehden ausgetragen, bis sich in einem turbulenten Finale allesamt die Haare raufen. Regie: Rafael Sanchez Technik: Pipo Schreiber (hellwerk.ch) Kostüme: Eva Bräutigam
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Kinofilm - Michael
Bluesfestival Baden
Die Geschichte des «King of Pop» Michael Jackson. Von seiner Kindheit als Star der Jackson 5 über die Zeiten des Missbrauchs durch seinen Vater Joe Jackson, bis hin zu seinem Hit Thriller und dem Kauf der Neverland Ranch – und schliesslich zu seinem tragischen und unerwarteten Tod am 25. Juni 2009. Er ist einer der einflussreichsten Künstler aller Zeiten – der King of Pop. MICHAEL ist das Portrait eines Ausnahmekünstlers, dessen Musik die Welt bewegt und jede Generation bis heute inspiriert hat. Der Film erzählt die Geschichte von Michael Jacksons Leben – weit über die Musik hinaus. Er zeichnet seinen Weg nach von der Entdeckung seines aussergewöhnlichen Talents als Leadsänger der Jackson Five bis hin zu dem visionären Künstler, dessen kreativer Ehrgeiz ihn unermüdlich antrieb, der grösste Entertainer der Welt zu werden. Von einigen seiner legendären Auftritte aus seiner frühen Solokarriere bis zu seinem Leben abseits der Bühne – das Publikum hat einen Platz in der ersten Reihe bei einem nie zuvor dagewesenen Blick auf das Leben der Pop-Ikone. Hier fängt seine Geschichte an. Sprache: Edf 150 Minuten (inkl. Pause) Besetzung: Jaafar Jackson, Nia Long, Laura Harrier, Juliano Krue Valdi, mit Miles Teller und Colman Domingo Regie: Antoine Fuqua Drehbuch: John Logan Produktion: Graham King, John Branca, John McClain
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Stützliwösch Supertrans TRE
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Noch in Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. Denn kaum dort angekommen, mutiert das Dorf zum Gruselkaff. Matteo kann nicht schlafen. Monströse Erscheinungen, schillernde Geschöpfe treiben ihn hinaus in die Nacht. Sie wissen, was sie wollen. Und irgendwie kommen sie Matteo bekannt vor … Haben sie es auf ihn abgesehen? Matteos Augenringe sprechen Bände. Wer jagt hier eigentlich wen? Plötzlich sind sie überall: Hemmungslos und prachtvoll bringen sie das Dorf zum Leuchten. Der Schweizer Autor Kay Matter erhält vom Schauspielhaus Zürich einen Stückauftrag, der als dreiteilige Reihe im Laufe der Spielzeit Form gewinnt und von drei spannenden wie unterschiedlichen Regiepositionen auf die Bühne gebracht wird. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. Noch in Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. Denn kaum dort angekommen, mutiert das Dorf zum Gruselkaff. Matteo kann nicht schlafen. Monströse Erscheinungen, schillernde Geschöpfe treiben ihn hinaus in die Nacht. Sie wissen, was sie wollen. Und irgendwie kommen sie Matteo bekannt vor … Haben sie es auf ihn abgesehen? Matteos Augenringe sprechen Bände. Wer jagt hier eigentlich wen? Plötzlich sind sie überall: Hemmungslos und prachtvoll bringen sie das Dorf zum Leuchten. Der Schweizer Autor Kay Matter erhält vom Schauspielhaus Zürich einen Stückauftrag, der als dreiteilige Reihe im Laufe der Spielzeit Form gewinnt und von drei spannenden wie unterschiedlichen Regiepositionen auf die Bühne gebracht wird. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich Autor: Kay Matter REGIE: Sarah* Claire Wray BÜHNE: Lea Burkhalter KOSTÜME: Josefin Kwon Musik & Sound: Linus Maria Hausammann, Sarah* Claire Wray VIDEO: Lea Hopp LICHT: Rasmus Stahel DRAMATURGIE: Meloe Gennai Weitere Teile: STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS UNO STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS DUE WICHTIGE INFO Jeder Teil der Reihe erzählt eine in sich geschlossene Geschichte. Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Haben Sie Lust auf die anderen beiden Teile? Für das Gesamterlebnis ist keine bestimmte Reihenfolge erforderlich. Content Note: Diese Inszenierung thematisiert Trans- und Queerfeindlichkeit. Dauer: 1 Stunde (keine Pause)
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Du denkst vielleicht, was hör ich da, und ich sage die – es ist die Waschmaschine
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Wieder und wieder findet der Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann in Robert Walsers Weltsichten scharfsinnige Entsprechungen zu dem, was ihn als Mensch und Künstler beschäftigt, so auch in seinem neusten Theaterabend für das Schauspielhaus Zürich. Ein Meister war Robert Walser darin, das scheinbar Nebensächliche wachsen zu lassen. Er verehrte zaudernde Wölkchen, träumerische Unwissenheit oder gedankenlose, weil nur gedachte Gedanken, und folgert: «Seriöseste Menschen haben mitunter eine Langezeit nach der Ungezwungenheit des Spielens.» Nicht zuletzt darum wird Häusermann selbst mit seinem Trio und dem Streichquartett Kubus Kollektiv auf der Bühne sein, gemeinsam mit drei Schauspieler*innen konzertierend und spielend. Der Sound einer Waschmaschine hier, das Rauschen einer akribisch ausgeführten Komposition dort. Das eine im anderen zu erleben, wird zum lustvollen Spiel. Alltags-Petitessen in einer Stadtfassade aus Papier verwickeln sich in Gedanken über das Menschsein. «Wo die Ferne verschwindet, rückt die Nähe zärtlich nahe.» – Robert Walser Unterstützt von der Else v. Sick Stiftung Regie & Komposition: Ruedi Häusermann Bühne: Damian Hitz, Ruedi Häusermann Kostüme: Barbara Maier Licht: Carsten Schmidt Dramaturgie und Mitarbeit Stückentwicklung: Barbara Tacchini Dauer: 1 Stunde 50 Minuten (keine Pause)
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Hekabe
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
aus dem Griechischen von Dietrich Ebener Troja liegt in Schutt und Asche. Nach zehn Jahren ist der Krieg endlich vorbei. Doch für die Frauen der Besiegten hält das Grauen an: Ihrer Heimat entrissen, in Trauer um die Gefallenen, müssen sie als Kriegsbeute den Griechen dienen. Auch Hekabe, einst stolze Königin, ist nun eine Gefangene und der Willkür ihrer Besatzer ausgeliefert. Als diese zu Ehren ihres Kriegshelden den Tod von Hekabes Tochter verlangen, hilft kein Flehen und kein diplomatisches Geschick. Polyxena muss sterben. Kaum ist das Opfer vollzogen, folgt der nächste Schrecken. Die Leiche des in Sicherheit geglaubten, einzig verbliebenen Sohnes Polydoros taucht auf: aus Geldgier erschlagen. Die Grenzen des Tragbaren sind längst überschritten. Hekabe will Rache um jeden Preis. In einer schmerzerfüllten Metamorphose holt sie sich ihre Kraft zurück. Angeliki Papoulia und Christos Passalis, Mitbegründer des griechischen Theaterkollektivs BLITZ, sowie bekannt auch aus den Filmen des preisgekrönten Regisseurs Yorgos Lanthimos, bringen klassische Stoffe der griechischen Antike mit Leichtigkeit und scharfsinnigem Blick für akute gesellschaftliche Thematiken auf die Bühne. Sie verzaubern ihr Publikum mit Gesamtkunstwerken aus Schauspiel, Musik, Tanz und Performance. Für ihr Debüt am Schauspielhaus Zürich widmen sie sich Euripides‘ HEKABE, einem Stoff, der gnadenlos genug ist, um der Gnadenlosigkeit unserer europäischen Identität zu entsprechen und wahnsinnig genug, um dem Wahnsinn unserer gegenwärtigen Epoche zu entgegnen. Regie: Angeliki Papoulia, Christos Passalis Bühne: Márton Ágh Kostüme: Katrin Wolfermann Musik: Nicolas Fehr Choreografie: Chara Kotsali Licht: Gerhard Patzelt Dramaturgie: Rose Reiter Unterstützt vom Förder Circle des Schauspielhaus Zürich Dauer: 1 Stunde 40 Minuten (keine Pause)
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3 Schwestern
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Das Dreieck ist die stabilste und zugleich unsicherste geometrische Form. Wie ein Holzschemel, der ständig wackelt, aber nie umfällt. Kein Wunder, dass Dreierkonstellationen faszinieren. In ihrem ersten Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich nimmt die Autorin Barbi Marković die Beziehung von drei Schwestern in den Blick. Diese drei stehen einander so nah, dass sie sich gegenseitig bei der kleinsten Bewegung zwangsläufig verletzen. Sie leben eine brutale Beziehung ohne jegliche Filter, ohne Distanz und ohne Selbstkontrolle. Sie spielen ein Strategiespiel. Denn die drei Schwestern sind untereinander gnadenlos verwandt. «Wie eine Spaghetti auf einem Teller. Du weisst, dass du eine von ihnen bist, kannst aber nicht herausfinden, welche.» Hier tragen starke Frauenfiguren die Kämpfe, Ärgernisse und Freuden des Lebens unter sich aus. Die Parallele zu Tschechows berühmtem Stück ist dabei purer Zufall und volle Absicht. Marković schafft mit ihren Texten einen Spagat: Humorvoll, kurzweilig, leicht und gleichzeitig tiefsinnig, traurig, surreal breiten sich ihre Texte vor uns aus. Sie bringt die banalsten Gewohnheiten scharfsinnig auf den Punkt und entführt uns im selben Zuge in seltsam skurrile Welten. Nun findet Markovićs Schreiben die ideale Komplizin in der Regie: Christina Tscharyiski übersetzt zeitgenössische Dramatik gekonnt auf die Bühne. Mit klugem Sinn für das gesprochene Wort und viel Leidenschaft für grosses Schauspiel nähert sie sich den Figuren und Erzählsträngen. Gemeinsam mit einem Ensemble starker Schauspielerinnen bringt sie den nagelneuen Text zum Jahresauftakt zur Uraufführung. Regie: Christina Tscharyiski Bühne: Michael Simon Kostüme: Miriam Draxl Musik: Cornelia Pazmandi Video: Judith Selenko Licht: Christoph Kunz Dramaturgie: Rebecca Ajnwojner Dauer: 1 Stunde 40 Minuten (keine Pause)
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Ursus & Nadeschkin - PRSPKTVNWCHSL
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Was bleibt, wenn die Hälfte fehlt? Wann ist der richtige Zeitpunkt – und wann der falsche? Und wie lange dauern eigentlich fünf Minuten ... gefühlt? Ursus & Nadeschkin denken quer, drehen Zeit und Rollen auf links und bringen ein Gesamtkunstwerk auf die Bühne, das sich irgendwo zwischen Sprachakrobatik, Musik, Tanz und grandioser Verwirrung bewegt. Witzig, überraschend und absurd klug. Seit über drei Jahrzehnten touren die Ehrenpreisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2024 durch die Welt. Von Zürich bis New York, von Berlin bis Melbourne, vom Konzertsaal in den Zirkus, vom Fernsehen ins Schauspielhaus. Diebeidenspringen zwischenSchubladen, tunwas niemand von ihnen erwartet, spielen mit Timing, loten die Tiefen und Untiefen zwischen Dada, Artistik und Komik aus und provozieren leidenschaftlich und mit Charme. Ihr 11. Bühnenprogramm PRSPKTVNWCHSL ist eine hochkomische Expedition ins Ungewisse – für alle, die bereit sind, ihr Denken auf den Kopf zu stellen. Dauer: 1 Stunde 30 Minuten (keine Pause)
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Unfiltered!
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Eine Produktion des Jungen Schauspielhauses Are you the one? Is love truly blind oder ist Liebe doch too hot handle? Jetzt mal ehrlich: Was bedeutet Liebe heute? In einer Zeit, in der wir uns immer weiter voneinander wegbewegen, ist die Entscheidung, einander mit Mitgefühl und Liebe zu begegnen, revolutionär. Und so wird die Bühne hier zur fiktiven Datingshow, in der die Protagonist*innen versuchen, ihren eigenen Weg zur Liebe zu finden. In dieser wirren Welt voller Oberflächlichkeiten und Klischees, die vorgeben, wie man zu sein und auszusehen hat. Von Challenge zu Challenge hangeln sie sich durch Themen wie Ghosting oder Rassismus im Online-Dating. Sie laden das Publikum ein, darüber nachzudenken, welche Strukturen unsere Vorstellungen von Liebe beeinflussen. Mit welchen Wünschen, Erwartungen und Erfahrungen blicken speziell junge Menschen auf diese Themen, die immer wieder selbst mit Diskriminierung, Ausgrenzung und Vorurteilen konfrontiert sind? In diesem Theaterstück werden verschiedene Facetten von Liebe beleuchtet. Nicht nur die romantische Verbindung, sondern auch Freundschaften – alle Beziehungen, die diese kraftvolle Energie in sich tragen, mit der wir in düsteren politischen Zeiten nicht weniger als die Welt verändern können. It’s a match! Mable Preach arbeitet mit einem Ensemble aus professionellen und nicht-professionellen Schauspieler*innen und weiht mit einer Uraufführung die Matchbox als Bühne des Jungen Schauspielhauses ein. Personen ab 12 Jahren dürfen sich auf eine verspielte und tiefgründige Suche nach Liebe freuen. Inszenierung: Mable Preach Bühnenbild: Dennis Stöcker Dramaturgie: Meloe Gennai, Rike Maerten Kostümbild: Alice Lushima Lichtdesign: Rasmus Stahel Regieassistenz: Liam Rooney Bühnen- und Kostümbildassistenz: Veronika Müller-Hauszer ca. 1 Stunde (ohne Pause)
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