Aufführungen / Oper
Opernhaus Zürich
Zürich, Sechseläutenplatz 1
- Heute: Romeo und Julia
- Morgen: Liederabend Piotr Beczała
- Premiere: Tannhäuser
- Premiere: Next Generation
- Un ballo in maschera
- open space stimme
- open space tanz
- Führung Bühnentechnik
- Mit Squillo ins Zauberland Oper
- Familienführung Opernhaus
- Ballett-Führung mit Mini-Workshop
- Führung Maskenbildnerei
- Kinderopernorchester
- Werther
- Juan Diego Flórez: «Canzone d'Opera»
- Führung Kostümabteilung
- Nachtträume
- Così fan tutte
- Galakonzert des Internationalen Opernstudios
- 7. Philharmonisches Konzert: Tugan Sokhiev
- Das Opernhaus der Stadt Zürich
Aufführungen / Theater
Schauspielhaus Zürich Pfauen
Zürich, Rämistrasse 34
- Heute: Ein Sommernachtstraum
- Morgen: Maniac
- Monster
- Du denkst vielleicht, was hör ich da, und ich sage die – es ist die Waschmaschine
- Die kleine Meerjungfrau
- Ursus & Nadeschkin - PRSPKTVNWCHSL
- 3 Schwestern
- Stützliwösch Supertrans - UNO & DUE & TRE
- Die Dreigroschenoper
- Das Schauspielhaus Zürich ist die grösste Sprechtheaterbühne der Schweiz
Aufführungen
| Oper
Aufführungen
| Tanz
Next Generation
Opernhaus Zürich
Premiere: 1.7.2026 In der Reihe «Next Generation» bekommt der choreografische Nachwuchs seine grosse Chance. Alle zwei Jahre präsentieren Tänzer:innen des Balletts Zürich und des Junior Balletts auf der Studiobühne des Opernhauses eigene Choreografien, die sie im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe kreiert haben. Mit ihren Tänzerkolleg:innen studieren die Mitglieder der Compagnie ihre neuen Kreationen ein und können sich bei dieser Gelegenheit auch am Erarbeiten von Bühnenbildern und Kostümen versuchen. Das «kleine Format» kommt der Intensität und choreografischen Vielfalt eines solchen variationsreichen Ballettabends zugute, und so entstehen immer wieder überraschende Experimente, kluge tänzerische Momentaufnahmen und sinnliche Höhepunkte. Ballett Zürich Junior Ballett Dauer: 1 Std. 55 Min. Inkl. Pause nach ca. 55 Min.
Aufführungen
| Oper
Tannhäuser
Opernhaus Zürich
Premiere: 21.6.2026 Handlung in drei Aufzügen Dichtung vom Komponisten Sieben Jahre lebte Tannhäuser in der Traumwelt des Venusbergs, doch auch die Rückkehr in die sinnesfeindliche Gesellschaft der Wartburg bringt keine Erfüllung. Pilgernd zwischen den Welten ist er heimatlos. Der isländische Regisseur Thorleifur Örn Arnarsson, bekannt für seine eindringlichen Deutungen mythischer Stoffe und grosser Erzählungen, inszeniert «Tannhäuser» als existenzielles Identitätsdrama und surreale Reise ins Innere eines Menschen. Die Suche nach Sinn und Halt in einer Welt, die zu entgleiten scheint, hat Wagner zur philosophischen Weltbeschreibung verdichtet. Die isländische bildende Künstlerin Erna Mist hat dafür einen Raum entworfen, der die Topografie der inneren Zerrissenheit erfahrbar macht. Musikalische Leitung: Tugan Sokhiev Inszenierung: Thorleifur Arnarsson Bühnenbild: Erna Mist Kostüme: Teresa Vergho Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Choreografie: Sebastian Zuber Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Dramaturgie: Jana Beckmann, Roman Reeger Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung.
Aufführungen
| Oper
Nachtträume
Opernhaus Zürich
Als «tänzerisches Panoptikum und abgründiges Gesamtkunstwerk aus Tanz, Text, Musik und beeindruckenden Bildern» (NZZ) gerieten Marcos Moraus «Nachtträume» 2022 zum Zürcher Ballettereignis des Jahres. In seinem neunzigminütigen Stück unternimmt der spanische Choreograf mit dem Ballett Zürich eine aufwühlende Albtraumreise in die Gefilde von Macht, Ohnmacht und kopfloser Gefolgschaft. Dabei gelingt ihm eine tiefgründige Analyse der Gegenwart, in der uns Macht und Eitelkeit, Missgunst und Profitgier, Sozialdarwinismus und Wirtschaftsprimat allzu oft regelrecht im Würgegriff haben. In der Traumwelt, die eine rätselhafte Königin heraufbeschwört und in der sich das Ballettensemble geradezu ineinander zu verschlingen scheint, liegen Zerstörung und Hoffnung dicht beieinander. Choreografie: Marcos Morau Bühnenbild: Max Glaenzel Kostüme: Silvia Delagneau Musik: Clara Aguilar Lichtgestaltung: Martin Gebhardt Video: Tieni Burkhalter Dramaturgie: Israel Solà,Michael Küster Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: ca. 1 Std. 35 Min. Keine Pause.
Aufführungen
| Oper
Werther
Opernhaus Zürich
Lyrisches Drama in vier Akten und fünf Bildern Libretto von Edoudard Blau, Paul Milliet und Georges Hartmann nach Johann Wolfgang von Goethe Mit «Werther» nach Goethes berühmtem Sturm-und-Drang-Roman schrieb Jules Massenet eine ergreifende Oper voller Emotionalität. Subtil schildert die Musik das spannungsgeladene Beziehungsdreieck zwischen dem schwärmerischen jungen Werther, seiner Angebeteten Charlotte und ihrem biederen Verlobten Albert. Werther stemmt sich gegen ein Dasein ohne Träume und nimmt sich schliesslich – angesichts seiner hoffnungslosen Liebe – das Leben. Mit Jonathan Tetelman in der Titelrolle ist einer der erfolgreichsten Tenöre der jüngeren Generation erstmals am Opernhaus Zürich zu hören. Musikalische Leitung: Marco Armiliato Inszenierung: Tatjana Gürbaca Bühnenbild und Lichtgestaltung: Klaus Grünberg Bühnenbildmitarbeit: Anne Kuhn Kostüme: Silke Willrett Kostümmitarbeit: Carl-Christian Andresen Choreinstudierung: Alice Lapasin Zorzit Dramaturgie: Claus Spahn In französischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: 2 Std. 45 Min. Inkl. Pause nach dem 1. Teil nach ca. 1 Std. 15 Min.
Aufführungen
| Oper
Un ballo in maschera
Opernhaus Zürich
Melodramma in drei Akten Libretto von Antonio Somma nach Eugène Scribe In der Mitte seines Schaffens ist Giuseppe Verdi mit «Un ballo in maschera» eine seiner vielfältigsten Partituren gelungen. Eingebettet in effektvolle Ensembleszenen, die zwischen operettenhafter Komödiantik, mysteriösem Orakelzauber und düsterem Verschwörungsdrama oszillieren, fokussiert Verdi das private Schicksal eines Politikers: Riccardo, der Gouverneur von Boston, ist in Amelia verliebt, die Frau seines besten Freunds und Beraters Renato. Als die beiden bei einem leidenschaftlichen nächtlichen Treffen entdeckt werden, schliesst sich Renato den Verschwörern an und macht Riccardos Verkleidung auf dem Maskenball ausfindig. Musikalische Leitung: Gianandrea Noseda Inszenierung: Adele Thomas Choreografie: Emma Woods Ausstattung: Hannah Clark Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Tieni Burkhalter Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Dramaturgie: Fabio Dietsche Orchester der Oper Zürich Chor der Oper Zürich Statistenverein am Opernhaus Zürich Sprache: In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: 2 Std. 50 Min. Inkl. Pause nach ca. 1 Std. 30 Min.
Aufführungen
| Oper
Fidelio
Opernhaus Zürich
Libretto von Joseph Ferdinand Sonnleithner und Georg Friedrich Treitschke Um ihren Ehemann Florestan zu befreien, schleicht sich Leonore als Wachmann verkleidet in ein Gefängnis ein. Beethovens einzige Oper ist von einem unbedingten Glauben an die Kraft der Hoffnung durchzogen. So nimmt die gewaltige Befreiungsmusik am Schluss die «Ode an die Freude» aus seiner 9. Sinfonie vorweg. Andreas Homoki löst die Handlung aus dem kleinbürgerlichen Spielopernkontext und stellt den utopischen Weltverbrüderungsgedanken und jene universellen Themen des Menscheins ins Zentrum, um die es Beethoven in seinem Werk ging. Als Florestan ist mit Klaus Florian Vogt einer der herausragenden Tenöre der Gegenwart zu Gast. Musikalische Leitung: Axel Kober Inszenierung: Andreas Homoki Bühnenbild: Henrik Ahr Kostüme: Barbara Drosihn Lichtgestaltung: Franck Evin Video: Alexander du Prel Choreinstudierung: Klaas-Jan de Groot Dramaturgie: Werner Hintze In deutscher Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: 2 Std. Keine Pause.
Aufführungen
| Oper
La clemenza di Tito
Opernhaus Zürich
Opera seria in zwei Akten Libretto von Caterino Mazzolà nach Pietro Metastasio Ein Putschversuch und der beste Freund ein Verschwörer – doch Tito will lieber auf sein Herrscheramt verzichten, als seine Macht auf Furcht und Schrecken zu gründen. «La clemenza di Tito» ist ein Werk, das die zeitlosen Fragen nach dem Umgang mit der Macht stellt, nach Schuld und Verzeihen. Wolfgang Amadeus Mozarts späte Opera seria enthält einige seiner schönsten Arien und Ensembles. Dirigent Marc Minkowski kehrt mit dieser Neuproduktion zurück ans Opernhaus Zürich, ebenso der italienische Regisseur Damiano Michieletto. Musikalische Leitung: Marc Minkowski Inszenierung: Damiano Michieletto Bühnenbild: Paolo Fantin Kostüme: Klaus Bruns Choreinstudierung: Ernst Raffelsberger Lichtgestaltung: Alessandro Carletti Dramaturgie: Kathrin Brunner In italienischer Sprache mit deutscher und englischer Übertitelung. Werkeinführung jeweils 45 Min. vor Vorstellungsbeginn. Dauer: 2 Std. 35 Min. Inkl. Pause.
Aufführungen
| Schauspiel
Die Dreigroschenoper
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Premiere: 17.9.2026 Jahrmarkt im Londoner Stadtteil Soho: Hier entfaltet sich die Halbwelt und Heimat von Gestalten am Rande der Gesellschaft. Hier floriert das Geschäft von Jonathan Jeremiah Peachum. Als Kopf der Bettlermafia hält er nicht nur das Monopol auf Bettellizenzen, sondern stattet die Bettelnden in seiner Boutique auch mit mitleiderregender Mode und Accessoires aus. Seinen Erfolg hat er nicht zuletzt dem Charme und Geschäftssinn seines einzigen Kindes Polly zu verdanken. Kein Wunder also, dass er Pollys Heirat mit dem stadtbekannten Gangster Macheath alias Mackie Messer als existenzielle Bedrohung wahrnimmt. Während Peachum nach Wegen sucht, den Rivalen aus dem Weg zu räumen, schaffen Polly, Frau Peachum und Macheaths alte Liebe Jenny Tatsachen. DIE DREIGROSCHENOPER, Bertolt Brechts berühmtestes Werk, war 1935 erstmals auf der Pfauenbühne zu sehen. Die europaweit gefeierte Inszenierung der Prager Theatergruppe D35 gastierte in Zürich und löste bei der rechten Nationalen Front eine starke Reaktion aus: Mit Strassenprotesten erzwang diese schliesslich den Abbruch des Gastspiels. Zum Auftakt der Jubiläumsspielzeit erinnert die Co-Intendantin des Schauspielhauses, Pınar Karabulut, an dessen antifaschistische Tradition und holt Brechts satirische Revue in einer ihrer so glamourösen wie scharfsinnigen Inszenierungen auf die Pfauenbühne zurück. Unterstützt von der International Music and Art Foundation (IMAF) REGIE: Pınar Karabulut MUSIKALISCHE LEITUNG: Bettina Ostermeier BÜHNE: Michela Flück Mitarbeit Bühne: Daniel Felgendreher KOSTÜME Claudia Irro LICHT: Christoph Kunz DRAMATURGIE: Nina Rühmeier
Aufführungen
| Schauspiel
Preparing for a Miracle
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Eine Kooperation des Jungen Schauspielhauses mit dem Blickfelder Festival Die Vorbereitung auf ein Wunder ist eine Ein-Mann-Show, in der sich Katastrophe und Magie vereinen. Gefangen auf einer grossen, leeren Bühne, wird die Figur ständig neuen Prüfungen ausgesetzt, die alle Regeln des gesunden Menschenverstandes ausser Kraft setzen. Dieses scheinbar einfache Stück verwandelt sich durch magische Tricks und beeindruckende Zirkuseinlagen in ein poetisches und lustiges Universum, in dem die Welt nicht mehr so funktioniert, wie sie sollte. REGIE, KONZEPT UND PERFORMANCE: Marc Oosterhoff Eine Kooperation des Jungen Schauspielhauses mit dem Blickfelder Festival Tickets gibt es direkt auf der Website vom BLICKFELDER FESTIVAL Dauer: 1 Stunde 10 Minuten (keine Pause)
Aufführungen
neue Veranstaltung
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Aufführungen
| Schauspiel
I’M JUST HERE FOR THE KISSES
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Uraufführung: 20.6.2026 Eine Produktion des Jungen Schauspielhauses Wie man sich bettet, so liegt man. Gemütlich haben wir es uns gemacht in unserer frisch bezogenen, schneeweissen Bettwäsche, mit unseren flauschigen Kuschelsocken und der pflichtbewussten Einhaltung unserer Evening Routine. Doch was, wenn sich Monster unter dem Bett bemerkbar machen und wir selbst mit unserer Comfortserie nicht zur Ruhe kommen? Was, wenn das Einschlafen immer schwerer fällt und das Aufstehen zur Qual wird? In I’M JUST HERE FOR THE KISSES stellen wir uns den unbequemen Fragen nach Machtlosigkeit und Verantwortung, Individualismus und Gemeinschaft, Prägung und Glück – wenn nötig sogar in unseren Albträumen. Schon fast eine ganze Spielzeit lang haben die Teilnehmer*innen des Theaterjahrs 2025/26 in unterschiedlichen Bereichen des Schauspielhauses künstlerische und organisatorische Erfahrungen gesammelt. Als krönender Abschluss ihrer Zeit bei uns zeigen sie nun ihr gemeinsames Abschlussprojekt. Das Junge Schauspielhaus wird unterstützt von der Ernst Göhner Stiftung, der Elisabeth Weber Stiftung und vom Komplizen Klub des Schauspielhauses.
Aufführungen
| Schauspiel
Are you ready to die?
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Eine wahre Begebenheit im 15. Jahrhundert: Von Mai 1430 bis Mai 1431 sass die berühmte wie umstrittene Jeanne d’Arc im Gefängnis und wartete auf ihre Hinrichtung. Ein Jahr, das Friedrich Schiller in seiner 1801 uraufgeführten Bearbeitung des historischen Stoffs ausklammerte. Diese Lücke im Theaterkanon gibt der Regisseurin Marie Schleef den Anlass, dem Schicksal zum Tode verurteilter Frauen* nachzuspüren. Was wäre, wenn Jeanne heute leben würde? Wie viel Wartezeit müsste Schiller aus der Biografie einer heutigen Johanna streichen? Amnesty International berichtet, dass Frauen* weltweit unverhältnismässig oft in der Todeszelle landen und dort mit Diskriminierung und fragwürdigen Gerichtsprozessen konfrontiert sind. Die meisten dieser Schicksale spielen sich allerdings fern der Öffentlichkeit ab. Das Stück widmet sich dieser weltweiten Leerstelle. Durch die ästhetischen Mittel des Theaters wird ein Zustand sichtbar, der zumeist durch abgeriegelte Zellen dem öffentlichen Bewusstsein entzogen wird. Marie Schleefs Regiearbeiten bringen auf formal innovative Weise auf die Bühne, was sonst oft im Verborgenen bleibt. Ihre feministischen Arbeiten erkunden die Welt mit der Lupe und kreieren neue theatrale Erzählweisen. Gemeinsam mit ihrem Team lädt sie für die Eröffnung der Schiffbau Box das Publikum in einen abgeschlossenen Kosmos ein, in dem die Wahrnehmung liminaler Existenz – der Schwebezustand in einer Todeszelle – plastisch erfahren und geteilt werden kann. Regie: Marie Schleef Bühne: Eva Veronica Born Kostüme: Teresa Vergho Sound: Christoph Mateka Licht: John Musall Dramaturgie: Dominika Široká In Kollaboration mit Amnesty International Schweiz SPEZIAL: Am 10.10.2025, am Welttag gegen die Todesstrafe, findet im Anschluss der Vorstellung ein Panel statt. DER TOD IST KEIN STRAFURTEIL SENSORISCHE WARNUNG: Diese Inszenierung enthält laute Geräusche, teilweise intensive Geräuschmuster, Nebel und teilweise grelles Licht. Dauer: 1 Stunde 35 Minuten (keine Pause)
Aufführungen
| Performance
Regiert euch!
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Eine Kooperation des Jungen Schauspielhauses mit dem Blickfelder Festival Demokratie findet nicht nur in Wahlen, Parlamenten und Regierungen statt, sondern steckt auch in deinem Feed, in Diskussionen mit Freund*innen und auf Demos. Sie betrifft uns alle. In der interaktiven Performance REGIERT EUCH! bewegen wir uns gemeinsam durch verschiedene Schauplätze der Demokratie und fragen: Können Demonstrationen etwas bewirken? Wie formen soziale Medien deine Meinung? Und was tun wir, wenn antidemokratische Tendenzen lauter werden? Die Bühne wird zum Spielfeld: Ihr entscheidet mit, wer an die Macht kommt, was gestärkt, was zurückgedrängt wird und welche Themen neue Aufmerksamkeit brauchen. So entsteht ein vielstimmiger Raum, der uns allen gehört. REGIERT EUCH! zeigt, dass es sich lohnt, Demokratie zu verteidigen – sie lebt von euren Stimmen und eurem Handeln. Dauer: 1 Stunde 5 Minuten (keine Pause)
Aufführungen
| Schauspiel
Verbindung aufgehoben
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
Premiere: 22.5.2026 Eine Produktion des Jungen Schauspielhauses Die Bewegungstheaterbande verändert den Fokus und schaut genau hin. Und zwar an den Ort, der Menschen für kurze Zeit zu Gemeinschaften werden lässt, die sonst keine Überschneidungspunkte in ihrem Leben haben: den Bahnhof. Welche Regeln finden wir? Wer hält sich an diese und wer nicht? Wer gehört wann plötzlich kurz zusammen? Wer ist ein- sam? Kleinigkeiten werden vergrössert, abstrahiert und verändern den Blick auf zufällig entstandene Gruppierungen und Momente, die beinahe übersehen worden wären. Eine Hommage an das Wahrnehmen von Räumen, Strukturen und die kleinen Augenblicke von Gemeinschaft. MIT: Daiana Amstalden, Zohar Biran, Tamara Hofstetter, Nicolas Holzhausen, Manuel Huggenberger, Sara Irmak, Ayse Karadag, Mila La Roche, Leo Röttele, Samira Ruschetta, Nora Teuscher, Aira Venzi CO-LEITUNG: Ali Napoé, Lea Oltmanns THEATERJAHR: Linus Maria Hausammann
Aufführungen
| Schauspiel
Il Gattopardo
Schauspielhaus Zürich / Schiffbau
aus dem Italienischen von Burkhardt Kroeber Bühnenfassung von Pınar Karabulut und Hannah Schünemann Der sizilianische Fürst Salina ist gross, stark, gebildet und unfehlbar – ein Patriarch des alten Europas. Doch die Strahlkraft seiner Adelsfamilie beginnt zusehends zu bröckeln. Das Italien des 19. Jahrhunderts ist von politischen Umbrüchen gezeichnet. Der Siegeszug des Freiheitskämpfers Garibaldi verhilft dem Bürgertum zur Blüte und bringt die alte Ordnung durcheinander. Plötzlich trägt der Bürgermeister einen Frack, seine Tochter besucht ein Eliteinternat und verdreht als Bürgerliche dem blaublütigen Neffen des Fürsten den Kopf. Basierend auf der eigenen Familiengeschichte erzählt Giuseppe Tomasi Di Lampedusa in seinem Roman episodenhaft nicht weniger als 50 Jahre sozialer Veränderung. Den Aufstieg des Bürgertums, die transnationalen und politischen Verstrickungen der Insel und die individuellen Wünsche und Sehnsüchte seiner Charaktere: «Wenn alles bleiben soll, wie es ist, muss alles sich ändern.» Die Orte, an denen der Autor die Handlung platziert, scheinen sich dabei plastisch aus den Seiten des Romans hervorzuheben. Die Hitze auf dem kargen Land, der staubige Geruch der Strassen in Palermo, das Klirren der Kronleuchter, die Farben der Kleider und Gemälde, der Marmor im Stadtpalast und die zinnene Badewanne im Ferienschloss Donnafugata – die literarische Magie des Romans zieht uns bis heute in den Bann. Pınar Karabulut bringt den Roman zum festlichen Beginn ihrer Co-Intendanz am Schauspielhaus im grossen Stil auf die Bühne der Schiffbau Halle. Sie nutzt die Möglichkeiten der einzigartigen Spielstätte, um die Sogkraft der Welt im Buch zum Leben zu erwecken und lädt ihr Publikum zum hautnahen Erleben der Geschichte ein. Durch ihre spielerisch surreale Inszenierungsästhetik verknüpft die Regisseurin den modernen Klassiker mit einer pointiert aktuellen Lesart: Wie verändern wir die Welt und die Welt uns, in einer Zeit des absoluten Umbruchs? Regie: Pınar Karabulut Bühne: Michela Flück Kostüme: Sara Valentina Giancane Musik: Daniel Murena Licht: Michel Güntert Dramaturgie: Hannah Schünemann Unterstützt von der Zürcher Kantonalbank sowie von dem Istituto Italiano di Cultura di Zurigo, der Società Dante Alighieri Zurigo und dem Gruppo Gattopardo Svizzero Dauer: 3 Stunden 30 Minuten (inkl. 20-minütige Pause) 1. Teil: 2 Stunden 15 Minuten 2. Teil: 55 Minuten
Aufführungen
| Aufführung
Ursus & Nadeschkin - PRSPKTVNWCHSL
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Was bleibt, wenn die Hälfte fehlt? Wann ist der richtige Zeitpunkt – und wann der falsche? Und wie lange dauern eigentlich fünf Minuten ... gefühlt? Ursus & Nadeschkin denken quer, drehen Zeit und Rollen auf links und bringen ein Gesamtkunstwerk auf die Bühne, das sich irgendwo zwischen Sprachakrobatik, Musik, Tanz und grandioser Verwirrung bewegt. Witzig, überraschend und absurd klug. Seit über drei Jahrzehnten touren die Ehrenpreisträger des Deutschen Kleinkunstpreises 2024 durch die Welt. Von Zürich bis New York, von Berlin bis Melbourne, vom Konzertsaal in den Zirkus, vom Fernsehen ins Schauspielhaus. Diebeidenspringen zwischenSchubladen, tunwas niemand von ihnen erwartet, spielen mit Timing, loten die Tiefen und Untiefen zwischen Dada, Artistik und Komik aus und provozieren leidenschaftlich und mit Charme. Ihr 11. Bühnenprogramm PRSPKTVNWCHSL ist eine hochkomische Expedition ins Ungewisse – für alle, die bereit sind, ihr Denken auf den Kopf zu stellen. Dauer: 1 Stunde 30 Minuten (keine Pause)
Aufführungen
| Schauspiel
Du denkst vielleicht, was hör ich da, und ich sage die – es ist die Waschmaschine
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Wieder und wieder findet der Komponist und Regisseur Ruedi Häusermann in Robert Walsers Weltsichten scharfsinnige Entsprechungen zu dem, was ihn als Mensch und Künstler beschäftigt, so auch in seinem neusten Theaterabend für das Schauspielhaus Zürich. Ein Meister war Robert Walser darin, das scheinbar Nebensächliche wachsen zu lassen. Er verehrte zaudernde Wölkchen, träumerische Unwissenheit oder gedankenlose, weil nur gedachte Gedanken, und folgert: «Seriöseste Menschen haben mitunter eine Langezeit nach der Ungezwungenheit des Spielens.» Nicht zuletzt darum wird Häusermann selbst mit seinem Trio und dem Streichquartett Kubus Kollektiv auf der Bühne sein, gemeinsam mit drei Schauspieler*innen konzertierend und spielend. Der Sound einer Waschmaschine hier, das Rauschen einer akribisch ausgeführten Komposition dort. Das eine im anderen zu erleben, wird zum lustvollen Spiel. Alltags-Petitessen in einer Stadtfassade aus Papier verwickeln sich in Gedanken über das Menschsein. «Wo die Ferne verschwindet, rückt die Nähe zärtlich nahe.» – Robert Walser Unterstützt von der Else v. Sick Stiftung Regie & Komposition: Ruedi Häusermann Bühne: Damian Hitz, Ruedi Häusermann Kostüme: Barbara Maier Licht: Carsten Schmidt Dramaturgie und Mitarbeit Stückentwicklung: Barbara Tacchini Dauer: 1 Stunde 50 Minuten (keine Pause)
Aufführungen
| Schauspiel
Stützliwösch Supertrans TRE
Schauspielhaus Zürich / Pfauen
Noch in Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. Denn kaum dort angekommen, mutiert das Dorf zum Gruselkaff. Matteo kann nicht schlafen. Monströse Erscheinungen, schillernde Geschöpfe treiben ihn hinaus in die Nacht. Sie wissen, was sie wollen. Und irgendwie kommen sie Matteo bekannt vor … Haben sie es auf ihn abgesehen? Matteos Augenringe sprechen Bände. Wer jagt hier eigentlich wen? Plötzlich sind sie überall: Hemmungslos und prachtvoll bringen sie das Dorf zum Leuchten. Der Schweizer Autor Kay Matter erhält vom Schauspielhaus Zürich einen Stückauftrag, der als dreiteilige Reihe im Laufe der Spielzeit Form gewinnt und von drei spannenden wie unterschiedlichen Regiepositionen auf die Bühne gebracht wird. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. Noch in Transition, mit vom Testogel quietschender Stimme und Peach Fuzz auf der Oberlippe zur Verwandtschaft nach Italien fahren?! Puh. Matteo graut vor seinen vier Quasigrossmüttern und all den anderen im Dorf, die ihn noch als Isabella kennen, vor den Blicken und den Kommentaren. Doch er will Zeit mit seinem kranken Vater Aldo verbringen und so beginnt ein gemeinsamer Roadtrip, der sich zu einer berührenden Auseinandersetzung mit Männlichkeit und Queerness entwickelt. Während Matteo zwischen Gender-Euphorie und -Dysphorie eine zweite Pubertät durchlebt, spürt Aldo die eigenen Kräfte schwinden. Mit fragilen Körpern ringen sie im Spiegel des Anderen um Anerkennung und Verständnis – bis auf einmal alles um sie herum ins Wanken gerät. Denn kaum dort angekommen, mutiert das Dorf zum Gruselkaff. Matteo kann nicht schlafen. Monströse Erscheinungen, schillernde Geschöpfe treiben ihn hinaus in die Nacht. Sie wissen, was sie wollen. Und irgendwie kommen sie Matteo bekannt vor … Haben sie es auf ihn abgesehen? Matteos Augenringe sprechen Bände. Wer jagt hier eigentlich wen? Plötzlich sind sie überall: Hemmungslos und prachtvoll bringen sie das Dorf zum Leuchten. Der Schweizer Autor Kay Matter erhält vom Schauspielhaus Zürich einen Stückauftrag, der als dreiteilige Reihe im Laufe der Spielzeit Form gewinnt und von drei spannenden wie unterschiedlichen Regiepositionen auf die Bühne gebracht wird. Eine hochkarätige Nachwuchsgeneration erzählt in Kollaboration von einer ambivalenten Vater-Kind-Beziehung, von Selbstvertrauen und Scham, von Frustration und bedingungsloser Liebe. Auftragswerk für das Schauspielhaus Zürich Autor: Kay Matter REGIE: Sarah* Claire Wray BÜHNE: Lea Burkhalter KOSTÜME: Josefin Kwon Musik & Sound: Linus Maria Hausammann, Sarah* Claire Wray VIDEO: Lea Hopp LICHT: Rasmus Stahel DRAMATURGIE: Meloe Gennai Weitere Teile: STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS UNO STÜTZLIWÖSCH SUPERTRANS DUE WICHTIGE INFO Jeder Teil der Reihe erzählt eine in sich geschlossene Geschichte. Aber Vorsicht: Suchtgefahr! Haben Sie Lust auf die anderen beiden Teile? Für das Gesamterlebnis ist keine bestimmte Reihenfolge erforderlich. Content Note: Diese Inszenierung thematisiert Trans- und Queerfeindlichkeit. Dauer: 1 Stunde (keine Pause)
Aufführungen
| Schauspiel